München ist Europas bester Flughafen

Bereits zum dritten Mal in Folge ist der Flughafen München zum besten Flughafen Europas gewählt worden. In der weltweiten Rangliste der Flughäfen landete München hinter Hongkong, Seoul und Singapur auf dem vierten Platz. Das ist das Ergebnis der World Airport Awards 2007″, das am Mittwoch, 8. August 2007, veröffentlicht wurde. Die „World Airport Awards“ werden auf der Basis einer weltweiten Befragung von Fluggästen durch das unabhängige, in London ansässige Luftfahrtforschungsinstitut Skytrax vergeben. An der neuen Erhebung hatten sich 7,8 Millionen Befragte mit ihren Einschätzungen zu rund 170 Flughäfen auf der ganzen Welt beteiligt.

Bei den „World Airport Awards 2007“ wurden mehr als 40 Kategorien bewertet, darunter beispielsweise die Abfertigungs- und Servicequalität, die Freundlichkeit und Kompetenz des Flughafenpersonals, das Einkaufs- und Unterhaltungsangebot oder die Umsteigemöglichkeiten. Die Einzelergebnisse aus den verschiedenen Kategorien sollen in Kürze veröffentlicht werden.

Die besten zehn Flughäfen der Welt
1. Hong Kong International Airport
2. Seoul Incheon Airport
3. Singapore Changi Airport
4. Munich Airport
5. Kuala Lumpur International Airport
6. Zurich Airport
7. Amsterdam Schiphol Airport
8. Vancouver International Airport
9. Kansai International Airport
10. Madrid Barajas Airport

Quelle: www.worldairportawards.com/Awards_2007/Airport2007.htm.
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Ryanair: Zwei neue Hubs in Spanien

Ryanair verdoppelt in Spanien seine stationäre Präsenz und eröffnet noch im Herbst 2007 gleich zwei weitere Hubs. Sowohl in Alicante als auch Valencia sollen dann je zwei Boeing 737-800 New Generation stationiert werden.

Unter den dann insgesamt 22 neuen Strecken quer durch Europa sind auch Verbindungen, die für das Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz höchst interessant sind:

FKB, so der Drei-Letter-Code des Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, erhält im Winterflugplan 2007/8 ab 31. Oktober 2007 je vier wöchentliche Anbindungen an Valencia und ab 14. November 2007 zudem an Alicante (Flugtage für beide Ziele: jeweils Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag).

Spaniens drittgrößte Stadt am gleichnamigen Golfo de València wurde aus Deutschland bislang nur von Frankfurt-Hahn und Düsseldorf (Weeze)* aus angeboten. Alicante, an der angrenzenden Costa Blanca gelegen, ist überhaupt erst seit März dieses Jahres Teil des Ryanair-Streckennetzes und steht aktuell nur im Flugplan von Düsseldorf (Weeze)*.

Darüber hinaus erhält der Schweizer EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg an den jeweils drei anderen Wochentagen im kommenden Winter ebenfalls je eine Anbindung an die beiden Städte.

So wird die autonome Region Valencia an der spanischen Mittelmeerküste nicht nur für Schweizer, sondern auch für benachbarte französische und natürlich süddeutsche Low Cost-Reisende täglich erreichbar sein.

Und das schon für günstige 10 Euro inklusive Steuern und Gebühren – buchbar noch bis zum 16. August 2007 um Mitternacht wie immer unter www.ryanair.de.

Virgin America gestartet

Der neue Billigflieger Virgin America aus der Virgin Group startete gestern seinen ersten Flug. Wie die USAtoday meldete, startete dieser mit einer Stunde Verspätung, da in New York sintflutartige Regenfälle nicht nur am Flughafen ein Chaos auslösten. Das überraschte allerdings niemanden, da der John F. Kennedy Flughafen in New York derzeit für seine Verspätungen bekannt ist.

Die Airline bietet nun Flüge von der Basis San Francisco nach Los Angeles und New York an. Die Fluggäste, die natürlich aufgrund der Feierlichkeiten ohnehin gut umsorgt wurden, amüsierten sich zusätzlich über die geladenen Gäste: ein weiblicher in den USA bekannter DJ, Samantha Ronson, legte auf und der Komiker Stephen Colbert unterhielt die Anwesenden zudem.

Virgin America arbeitet mit dem gleichen System wie die anderen Billigflieger der Virgin Group: niedrige Preise und für einen Billigflieger guten Komfort. Die Bestuhlung sind Ledersitze, in der ersten Klasse werden Massagestühle angeboten. Jeder Sitz im Flugzeug hat einen eigenen USB Stecker für z.B. MP3-Player und einen Stromanschluss für Laptops. Den Passsagieren stehen aber auch ohne eigenen MP3 Player über 3000 MP3s an Bord zur Verfügung.

Außerdem kann die Verpflegung an Bord einfach per Monitor bestellt werden, der im Sitz des Vordermannes eingelassen ist. Die Abrechnung erfolgt bargeldlos über die Kreditkarte.

Die Airline wirbt auf ihrer Webseite mit dem Einsatz von Stimmungslicht in der Kabine als erste US-Airline. Das Licht kann den Bedingungen des Fluges angepasst werden. Dies bedeutet, dass die Airline entweder die Beleuchtung der Tageszeit oder zum Beispiel auch die Kabine dem Flugverlauf anpassen kann. Beim Boarden könnte das Licht zum Beispiel in der Farbe der Airline gewählt werden, beim Start in einen beruhigenden Farbton übergehen u.s.w.

Ein besonderer Service ist außerdem die Chat-Funktion an jedem Sitz. Der Benutzer kann sich einen frei wählbaren Namen geben und dann mit einer kleinen Tastatur Nachrichten auf dem Bildschirm einer anderen Sitznummer erscheinen lassen. Natürlich ist es auch möglich die Funktion auszuschalten, wenn man nicht gestört werden will.

Die Preise für One Way Flüge starten derzeit ab 44 US-Dollar auf der San Francisco-Las Vegas Route, 49 US-Dollar auf der Route San Francisco-Los Angeles und 149 US-Dollar zwischen New York und San Francisco bzw. Los Angeles. In der ersten Klasse kosten Tickets auf der Route San Francisco-Los Angeles 149 US-Dollar und Flüge zwischen New York und San Francisco bzw. Los Angeles 449 US-Dollar. Die Preise verstehen sich alle exklusive Steuern und Gebühren.

Bei einem Preisvergleich für die Route New York-Los Angeles ergab sich für eine Person ein Preis von 160,40 US-Dollar (ca. 116 Euro) inklusive Gebühren bei einem Flug am 22. September 2007 mit Virgin America. Der günstigste vergleichbare Flug für diese Strecke am gleichen Datum wurde von American Airlines für 184,39 US-Dollar (ca. 134 Euro) angeboten. In der First Class kostete der gleiche Flug bei Virgin America 480,40 US-Dollar (ca.349 Euro) und bei US Airways war der günstigste Flug auf dieser Strecke nur mit einem Zwischenstopp gebucht werden und kostete 493,30 US-Dollar (ca. 358 Euro).

Durch die US-Behörden und vermutlich auch durch die Konkurrenz auf dem Markt hatte sich die Erteilung der Flugerlaubnis hingezogen. Nun ist der Billigflieger gestartet und nach allen Verspätungen und Verzögerungen bleibt nun abzuwarten, ob die Ziele der Airline zu erreichen sind und sich das Geschäftsmodell rentiert. Noch in diesem Herbst sollen Las Vegas und Washington Dulles ebenfalls angeflogen werden, innerhalb eines Jahres soll der Service bereits auf zehn US-Städte anwachsen, innerhalb von fünf Jahren auf dreißig Städte.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Airline www.virginamerica.com.

TUIfly: 555.000 Tickets ab 5 Euro

Ab sofort und noch bis Sonntag, 12. August 2007, 24 Uhr gibt es bei Billigflieger TUIfly insgesamt 555.000 Schnäppchenflüge ab fünf Euro (Preis pro Oneway-Flug bei Internetbuchung zzgl. Steuern und passagierbezogene Entgelte, sowie Treibstoffzuschlag von 18,16 Euro bis max. 52,80 Euro) für Reisen bis Ende Oktober 2007. Weitere Informationen unter www.tuifly.com.

London-Heathrow: Umwelt-Aktivisten am Flughafen

Am Londoner Flughafen Heathrow müssen müssen Passagiere Mitte August mit Behinderungen des Flugverkehrs rechnen. Vom 14. bis 21. August wollen Umweltschützer, laut einer Meldung der Travel One, um den Airport herum zelten. Das Camp mit dem Namen Camp for Climate Action“soll den Protest gegen einen weiteren geplanten Flughafenausbau in Zeiten des Klimawandels deutlich machen.

Die Gesellschaft, die den Flughafen betreibt, macht sich Sorgen, dass das angekündigte Blockieren des Flughafens ihrem Flugbetrieb nachhaltig schadet. Um das Schlimmste zu verhindern, will die Gesellschaft daher durch das Erwirken einer einstweiligen Verfügung dafür sorgen, dass einige der Umweltschützer keine Berechtigung haben das Flughafengelände zu betreten.

Informationen zum Climate Camp unter climatecamp.org.uk. Airport-Infos unter heathrowairport.com.““

Kartellamt genehmigt LTU-Übernahme

Das Bundeskartellamt hat Dienstagabend die Übernahme der LTU durch die Air Berlin PLC ohne Auflagen genehmigt. Air Berlin hatte bereits Ende März angekündigt, die Düsseldorfer Fluggesellschaft kaufen zu wollen und dafür eine Kapitalerhöhung vorgenommen sowie eine Wandelanleihe platziert. Als Kauf-preis waren 140 Millionen Euro vereinbart worden. Außerdem wurden 200 Millionen Euro für die Übernahme von Altschulden bereitgestellt.

Air Berlin-Vorstandsvorsitzender Joachim Hunold begrüßte die Entscheidung des Kartellamts: „Jetzt haben wir endlich die strategische Weichenstellung, die wir uns schon lange gewünscht haben. Bedauerlich ist nur, dass der Prüfungsprozess durch die Behörde so lange gedauert hat. Dadurch sind uns Synergie-Effekte verloren gegangen, die wir gerne noch in diesem Jahr realisiert hätten. So konnten wir beispielsweise unsere Sommerflugpläne nicht aufeinander abstimmen.“

Von 2008 an erwartete der Air Berlin-Vorstand durch die Übernahme Kosten-einsparungen zwischen 70 und 100 Millionen Euro jährlich. „Ob wir dieses Ergebnis jetzt noch erreichen können, hängt nicht unwesentlich vom Ausgang der Tarifverhandlungen ab, die derzeit mit den LTU-Piloten geführt werden“, erklärte Hunold.

Die LTU betreibt derzeit 27 Flugzeuge und beschäftigt nahezu 2.800 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen 1,06 Milliarden Euro Um-satz und beförderte 5,7 Millionen Passagiere. Rechtlich bleibt die LTU auch nach der Übernahme ein selbstständiges Unternehmen.

easyJet: Neue Strecken ab Innsbruck, Basel & Genf

easyJet expandiert in Österreich und der Schweiz: Am 8. August 2007 wurden vier zusätzliche neue Strecken in den Alpenländern bekannt gegeben. So werden ab dem kommenden Winterflugplan mit Zürich, Wien und Innsbruck drei neue Flughäfen in Österreich und der Schweiz in das Streckennetz aufgenommen.

Innsbruck
Zusätzlich zu den bereits angekündigten Strecken nach London und Bristol (ab 14.12.2007) wird easyJet ab dem 8. Januar 2008 eine Verbindungen von Innsbruck nach Liverpool aufnehmen. Dreimal in der Woche – dienstags, donnerstags und sonntags – werden die organe-weißen Flieger von easyJet von Tirol aus in die nordenglische Metropole starten. Einfache Flüge gibt es ab 33,99 Euro, inklusive aller Steuern und Gebühren. Die Flugzeit beträgt gut zwei Stunden.

Schweiz
Ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg wird es ab dem 30. Oktober 2007 mit Porto und Marrakesch zwei Verbindungen zu neuen Zielen geben. Ab Genf wird easyJet ebenfalls eine Verbindung nach Marrakesch aufnehmen. Jeweils dienstags, donnerstags und samstags werden die easyJet-Flieger von Basel nach Marrakesch im nordwestafrikanischen Marokko abheben. Einfache Flüge gibt es ab 32,95 CHF. Die Flugzeit ab Basel beträgt zweieinhalb Stunden. Ab Genf werden ab dem 30. Oktober 2007 ebenfalls drei Flüge pro Woche nach Marrakesch (dienstags, donnerstags und sonntags) angeboten. Der Einstiegspreis liegt bei 32,95 CHF.

Das zweite neue Ziel ab dem EuroAirport ist Porto, die zweitgrößte Stadt Portugals im Norden des Landes, die dienstags, donnerstags und samstags angesteuert wird. Ein einfacher Flug kostet ab 32,95 CHF, inklusive aller Steuern und Gebühren. Abflug in Basel ist jeweils um 10 Uhr morgens, die Flugzeit beträgt zweieinhalb Stunden.

Alle Flüge sind ab sofort unter www.easyJet.com buchbar.

Air Berlin: Partnerschaft mit Condor

Als Air Berlin am 27.03.2007 die Übernahme der Düsseldorfer Fluggesellschaft LTU zu 100 Prozent bekannt gab, wurde gleichzeitig ein Wechsel der Codeshare-Partnerschaft angekündigt. Condor sollte mit Ende des Winterflugplans 2006/2007 Billigflieger TUIfly ablösen. Als Grund dafür nannte Air Berlin-Chef Joachim Hunold die Neupositionierung der TUIfly als direkter Wettbewerber. Verschiedenen Medienberichten zufolge wird Air Berlin in den nächsten Wochen das geplante Codeshare-Abkommen mit Condor beim Bundeskartellamt beantragen, Voraussetzung hierfür war die am Dienstag dieser Woche genehmigte Übernahme der LTU durch die Air Berlin.

Sollte das Kartellamt zustimmen werden Air Berlin, LTU und Condor ihre Flugpläne aufeinander abstimmen und gegenseitig Tickets verkaufen. Der Vorteil für die Kunden liegt im breiter gefächerten Angebot: Die Jets der drei Unternehmen werden beispielsweise nicht mehr parallel zu denselben Zielen fliegen, sondern an verschiedenen Verkehrstagen. Durch das Codesharing erhöhen die Airlines ihre Langstrecken-Kompetenz.

Weitere Informationen unter www.airberlin.com.

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Germanwings: Gericht verbietet teure Rücklastschrift

Der Billigflieger Germanwings darf seinen Kunden nicht mehr 50 Euro für eine Rücklastschrift berechnen, wenn eine Abbuchung mangels gedecktem Konto fehlschlägt. Mit der Entscheidung des Landgerichts Dortmund vom 8. August 2007 wurde einer Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein- Westfalen zugestimmt. Fünf bis zehn Euro seien üblich, erklärte die Verbraucherzentrale.

Germanwings hatte die teure Pauschale mit dem hohen manuellen Aufwand“, den die Rückbuchung nach sich ziehe, begründet. Die in die 50 Euro eingerechneten Personalkosten seien „nicht ersatzfähig“, so das Landgericht. Der Aufwand diene letztlich der „Durchsetzung der Ansprüche des Billigfliegers“. Daher sei die Pauschale als unwirksam anzusehen.

Die Verbraucherzentrale rät, nur bei einem ausreichend gedeckten Konto per Lastschrift zu zahlen. Platzt die Abbuchung, müsse der Kunde die Mehrkosten tragen – allerdings nur in angemessener Höhe.
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TUIfly: Sondertickets für Studenten & Azubis

Billigflieger TUIfly bietet allen Schülern, Studenten und Auszubildenden (bis zum vollendeten 27. Lebensjahr) aktuell eine preiswerte Alternative zu den beliebten InterRail-Tickets der Bahn. Das neue All you can fly“- Ticket kostet 199 Euro pro Person (inkl. aller Steuern, Gebühren und Treibstoffzuschläge) und berechtigt zu unbegrenztem Fliegen auf fast dem gesamten City-Streckennetz von TUIfly.

Der Reisezeitraum ist von Mitte August bis zum 31. Oktober 2007 begrenzt. Die „All you can Fly“- Tickets sind vom 14. bis 31. August 2007 ausschließlich unter www.tuifly.com buchbar. Buchung und Abwicklung erfolgt nur über die Website von TUIfly. Hier meldet sich z.B. der Student an, zahlt und bekommt einen Log-In, mit dem er dann frühestens 48 Stunden vor dem geplanten Abflug fest eingebucht wird. Die Verfügbarkeit kann bereits sieben Tage vorher abgefragt werden.““