easyJet: 2,90 Euro pro Koffer

Billigflieger easyJet führt ab 1. Oktober 2007 neue Gepäckregeln ein. Für jedes Gepäckstück wird ab diesem Zeitpunkt eine Gebühr in Höhe von umgerechnet 2,90 Euro erhoben. Bislang konnte ein aufgabepflichtiges Gepäckstück bis zu einem Höchstgewicht von 20 kg ohne zusätzliche Gebühren mitgeführt werden.

Auch nach dem 01.10. gilt die bisherige 20-Kg-Gewichtsbegrenzung für Gesamtgepäck. Wird diese überschritten müssen am Flughafen 9 Euro für jedes weitere Kilo gezahlt werden. Jeder Passagier kann Aufgabegepäck bis zu einem maximalen Gesamtgewicht von 50 kg einchecken. Das maximal zulässige Gewicht für ein Gepäckstück liegt bei 32 kg.

Das Handgepäck bleibt weiterhin kostenfrei, darf aber die Größe von 55 x 40 x 20 cm nicht überschreiten. Weitere Informationen unter www.easyjet.de.

TUIfly: Festpreis-Businessflüge für 39 Euro

Ab sofort und noch bis Mittwoch, 8. August 2007, 24 Uhr gibt es bei Billigflieger TUIfly Nonstop-Flüge auf innerdeutschen Businessstrecken (mehrmals täglich zu Tagesrandzeiten) zum Festpreis von 39 Euro (Inklusiv-Preis für Oneway-Flug bei Internetbuchung) für den Reisezeitraum 18. August bis 30. September 2007. Dazu erhalten Meilensammler eine dreifache Gutschrift, Sitzplätze können kostenlos reserviert werden und an Bord erhalten die Passagiere einen Kaffee und das Handelsblatt“ gratis.

Auf dem Flugprogramm stehen u.a.:
– Stuttgart – Berlin-Tegel bis 4x tägl.
– Köln-Bonn – Berlin-Tegel bis 8x tägl.
– Köln-Bonn – Hamburg bis 4x tägl.
– Hannover – Stuttgart bis 2x tägl.
– München – Leipzig bis 2x tägl.

Weitere Informationen unter www.tuifly.com.““

Recht: Wegen Streik der Bahn zu spät am Flughafen

Passagiere haben keinen Anspruch auf eine Entschädigung, wenn sie aufgrund der Bahnstreiks ihren Flieger verpassen. Dies gab Birgit Zandke-Schaffhäuser von der Schlichtungsstelle Mobilität in Berlin bekannt, berichtet die LVZ online.

Fluggäste sind rechtlich gesehen selbst für das pünktliche Erscheinen am Flughafenschalter zuständig. Auch wenn sie vom Reiseveranschalter ein Zugticket zur Buchung erhalten haben. Genauso sieht es mit gebuchten Zimmern aus, die wegen einer Verspätung durch das Verpassen eines Fliegers nicht in Anspruch genommen werden können.

Seit dieser Woche haben die Lokführer in Deutschland einen gerwerkschaftlich organisierten Streik, am Mittwoch, 8. August, soll es im Nah- und Fernverkehr vermehrt zu Ausfällen und Verspätungen kommen.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Schlichtungsstelle Mobilität: www.schlichtungsstelle-mobilitaet.org.

Ukraine Airlines: Sommerflüge ab 199 Euro

Ab sofort hält Ukraine International Airlines für ihre Fluggäste ein attraktives Sommerspecial bereit: Im Zeitraum vom 7. August bis zum 25. September 2007 sind Return-Tickets für die Nonstop-Verbindung von Berlin-Tegel nach Simferopol ab 199 Euro zzgl. Steuern und Gebühren erhältlich. Die Fluggäste der Airline können dabei längstens einen Monat in der Krim-Hauptstadt bleiben, wobei der Rückflugtermin spätestens auf den 25. September 2007 datiert sein muss. Der Mindestaufenthalt vor Ort beträgt eine Woche. Der Buchungs-Endpreis liegt bei 285 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren. Ticketverkauf und -reservierung über Ukraine International Airlines, Tel.:06105 – 206060.

Ukraine International Airlines startet ihr Sommerspecial pünktlich zur „Samt-Saison“ – wie die Einheimischen die schönen Spätsommermonate am Schwarzen Meer nennen. Die Nonstop-Verbindung von Berlin-Tegel nach Simferopol wird von der Fluggesellschaft jeden Dienstag angeboten. Der Flug in die so genannte Stadt der Sammler dauert knappe 3 Stunden. Ukraine International Airlines bedient diese Strecke mit modernen Maschinen vom Typ Boeing 737.

Über Ukraine International Airlines
Ukraine International Airlines wurd 1992 als geschlossene Aktiengesellschaft gegründet. Zu den Hauptaktionären zählen der State Property Fund und die Austrian Airlines. Noch im Gründungsjahr nahm der Carrier mit Hauptsitz in Kiew den Flugbetrieb nach Westeuropa auf. Heute bedient Ukraine International Airlines 22 Destinationen in der Ukraine, Europa und dem Mittleren Osten. In Deutschland startet die Airline ab Frankfurt am Main und Berlin-Tegel. Insgesamt 16 mal pro Woche bestehen ab dort Verbindungen in die ukrainischen Städte Kiew, Lvov und Simferopol. Die Flotte besteht aus 15 Flugzeugen vom Typ Boeing 737-300, 737-400 und 737-500. Weitere Informationen zu Ukraine International Airlines unter: www.flyUIA.de.

Virgin Blue: Billigtickets zum 7. Geburtstag

Der australische Billigflieger Virgin Blue feiert 7. Geburtstag und bietet zu diesem Anlass ab sofort und noch bis zum 16. August 2007, 24 Uhr Billigtickets für den Reisezeitraum 16. Oktober bis 13. Dezember 2007 und 15. Januar bis 13. März 2008 an. Das Geburtstagsspecial gilt u.a. auf folgenden Strecken:

Von Adelaide nach:
Melbourne: 57
Canberra: 77
Hobart: 87
Brisbane: 97
Sydney: 97
Gold Coast: 97

Von Brisbane nach:
Newcastle: 57
Rockhampton: 57
Mackay: 67
Sydney: 77
Whitsunday Coast: 77
Hamilton Island: 87
Canberra: 87
Melbourne: 97
Townsville: 97
Adelaide: 97
Cairns: 97

Von Canberra nach:
Melbourne: 67
Adelaide: 77
Brisbane: 87

Von Hobart nach:
Melbourne: 57
Sydney: 77
Adelaide: 87
Brisbane: 107

Von Melbourne nach:
Launceston: 47
Newcastle: 47
Adelaide: 57
Hobart: 57
Canberra: 67
Gold Coast: 77
Sydney: 87
Sunshine Coast: 87
Brisbane: 97

Von Sydney nach:
Ballina: 57
Coffs Coast: 57
Gold Coast: 57
Fraser Coast: 67
Sunshine Coast: 67
Launceston: 77
Brisbane: 77
Hobart: 77
Whitsunday Coast: 87
Melbourne: 87
Adelaide: 97
Rockhampton: 97

Von Hamilton Island nach:
Brisbane: 87

Von Newcastle nach:
Melbourne: 47
Gold Coast: 57
Brisbane: 57

Die Preise gelten oneway, inkl. Steuern und Gebühren. Weitere Informationen unter www.virginblue.com.au.

LTU: Verspätungen wegen Tarifstreik

Der von der Vereinigung Cockpit ausgerufene Warnstreik hat bei Billigflieger LTU zu Verspätungen von bis zu zwei Stunden auf den Flughäfen Düsseldorf und München geführt. Betroffen waren ca. 2.100 Passagiere auf ihren Flügen von München nach Samos, Düsseldorf und Heraklion sowie von Düsseldorf nach Samos, Athen, Istanbul, Antalya, Heraklion, Mallorca und Kopenhagen. Der Warnstreik dauerte von 5:00 bis 7:00 Uhr heute morgen. Die ersten verspäteten Flugzeuge konnten um 7:50 Uhr starten. Aufgrund der günstigen Flugzeiten werden sich die Verspätungen der meisten Rückflüge reduzieren. Auf diesen Rückflügen sind Passagiere in ähnlich hoher Anzahl betroffen wie auf den heutigen verspäteten Hinflügen.
Die Tarifverhandlungen zwischen LTU und Gewerkschaft werden in dieser Woche fortgesetzt. Weitere Informationen unter www.ltu.de.

Air Asia: Newcastle als mögliches Flugziel?

Die Qantas-Tochter Jetstar wird im September die Hauptstadt von Malaysia, Kuala Lumpur, in ihr Routennetz aufnehmen und somit erstmals eine Billigflugverbindung zwischen Malaysia und Australien ermöglichen.

Nunmehr zeichnet sich die Reaktion ab -allerdings nicht von der angeschlagenen Malaysia Airlines, sondern vom aggressivsten Billigflieger Asiens, der malaiischen Air Asia. Ähnlich wie Ryan Air fliegt auch Air Asia aus Küstengründen gerne kleinere Flughäfen, in diesem Fall Newcastle statt Sydney an. Gegen Newcastle, das bislang keine internationalen Flüge beherbergt sondern neben Qantas Fluglinien wie Aeropelican und Brindabella Airlines, spricht die Zeit.

Nach Aussage von David Nye, Sprecher des Flughafens von Newcastle, benötigt der Flughafen mindestens bis Ende des Jahres, um internationale Flüge abfertigen zu können. Möglicherweise will Air Asia mit seiner Reaktion auf Jetstar/Qantas nicht so lange warten. Weitere Informationen zu Air Asia unter www.airasia.com.

Southwest will Boardingzeit verkürzen

Der amerikansiche Billigflieger Southwest Airlines testet am Flughafen San Antonio (Texas) ein neues Boardingsystem, um die Einstiegszeiten zu verkürzen. Nach Informationen des Fachmagazins Der Mobilitätsmanager“ werden Familien nicht mehr wie bisher vor allen anderen Passagieren ins Flugzeug gelassen, damit diese nicht getrennt sitzen müssen.

Das Boarding bei Southwest findet in drei Gruppen statt: Die Passagiere werden in A, B und C aufgeteilt und betreten nacheinander das Flugzeug, in dem der Sitzplatz frei ausgewählt werden kann. Am Flughafen von San Antonio dürfen Familien mit Kindern neuerdings erst nach der A-Gruppe ins Flugzeug.

Weitere Informationen unter www.southwest.com.
„“

Russische Flugzeuge die unsichersten der Welt

Russische Flugzeuge sind die unsichersten der Welt, meldete die Webseite der International Herald Tribune“ diese Woche. Russland und die ehemaligen Sowjetrepubliken haben die weltweit schlechtesten Sicherheitsraten weltweit, die Wahrscheinlichkeit mit einer der Maschinen aus diesen Staaten abzustürzen ist um ein dreizehnfaches höher als der globale Durchschnittswert. Dies meldete die „International Air Transport Association“.

Im vergangenen Jahr waren die Abstürze von Flugzeugen, die von russischen Airlines betrieben wurden, für den Tod von 318 Menschen verantwortlich. In acht kleineren und zwei großen Abstürzen verloren die Menschen ihr Leben, dies ist fast die Hälfte aller 755 Todesfälle durch Flugzeugunglücke, die die „International Civil Aviation Organization“ im vergangenen Jahr in der ganzen Welt registriert hat. Wenn man die Opfer der Unglücke von Maschinen der Airlines aller anderen ehemaligen Sowjetrepubliken hinzuzählt überschreitet man die Hälfte bei weitem: 466 Opfer.

Obwohl vielerorts Behörden und Analytiker durch das Ändern der Zählweise auf andere Zahlen gekommen sind, halten andere internationale Umfragen und Statistiken an der Richtigkeit der Zählung fest und weisen auf die fatalen Sicherheitsrisiken in bei russischen Airlines hin. Der Druck von außen wird für die russischen Carrier immer größer, die Sicherheitsstandards zu erhöhen. Auch die Verbannung der Fluglinien Kuban Airlines, Yakutia Airlines, Airlines 400 und Kavminvodyavia von den eruopäischen Flughäfen durch die EU im Juni hat zu erhöhtem Druck geführt. Weitere haben strengere Auflagen bekommen Gazpromavia, UTAir, KrasAir, Atlant Soyuz, Ural Airlines und Rossiya.

Einige Experten der russischen Luftfahrt, darunter auch viele Piloten, geben an, dass die Regierung einen Umgang mit den Maschinen zulässt, durch den der beste Sicherheitsstandard zerstört würde. Die Möglichkeit ausrangierte Maschinen aus dem Westen aufzukaufen hat sich in Russland mittlerweile etabliert. Lediglich der Staatscarrier Aeroflot, die Privatairline Transaero und wenige andere große Airlines haben eine moderne Flotte und Besatzung, die den Sicherheitsstandards entsprechen.

Anatoly Knyshov, ein renommierter russischer Testpilot, der seit über 40 Jahren in der russischen Luftfahrt tätig ist, gab gegenüber der Presse bekannt: „Businessmanager zielen auf Profit ab und vernachlässigen dabei die Sicherheit.“ Einige Airlines sind dafür bekannt, ihre Mitarbeiter zu bestrafen, wenn sie bei dem ersten Anschein von Schwierigkeiten eine Notlandung vornehmen. Außerdem werden Piloten so schecht bezahlt, vor allem im Gegensatz zu Piloten aus dem Westen, dass sie viele Stunden im Monat im Cockpit verbringen, viele mehr als ihrer Gesundheit gut tut. Somit sitzen viele erschöpfte Piloten in den Flugzeugen, deren Aufmerksam nicht für einen ganzen Flug ausreicht. Ein weiterer Grund der Fehler heraufbeschwört.

Die Grundausbildung der russischen Piloten sieht außerdem eine weniger kurze Flugzeit vor als die des Westens. Während hier 150 Flugstunden in modernen Flugzeugen absolviert werden, lernen die russischen Piloten häufig nur 60 Stunden lang in alten Propellermaschinen. Kritiker fordern, dass wenigstens die ausgedienten Boeings und Airbusse zu Übungszwecken zur Verfügung stehen sollten. Die Versorgung der angehenden Piloten ist außerdem so schlecht, dass man vielerorts sogar glaubt, der Hunger könne die Lernenden vom Training abhalten.

Eine weitere wichtige Kritik, die die Luftfahrtexperten äußern, ist, dass die für den Passagiertransport zuständigen russischen Unternehmen häufig nicht gerichtlich zu belangen sind. Dies sieht das Strafrecht einfach nicht vor. Somit ist es nicht möglich die Airlines gerichtlich zu belangen und die Unternehmer fühlen sich „unbesiegbar“. Ein Zustand der behoben werden muss, denn sonst wird der Profit weiterhin über der Sicherheit und damit über den Menschenleben stehen. (bor)
„“

Wizz Air führt Gepäckgebühr ein

Billigflieger Wizz Air verlangt ab sofort für jedes aufgegebene Gepäckstück eine Gebühr in Höhe von drei Euro bei direkter Bezahlung mit der Flugbuchung oder in Höhe von sechs Euro, wenn der Passagier erst am Flughafen zahlt. Die Gebühr wird mit Flugbuchungen ab 3. August 2007 für Reisen ab 27. Oktober 2007 fällig. Wer schon gebucht hat und nach dem 27.10. fliegt, muss die Gebühr nicht entrichten. Trotz der Regelung darf auch weiterhin nur ein Handgepäck á 10 kg pro Passagier mit an Bord genommen werden. Und wer mehr als 20 kg Gepäck befördern lassen möchte, zahlt weiterhin acht Euro für jedes weitere Kilo.

Wizz Air will mit dieser Maßnahme das Check-In-Verfahren beschleunigen und ruft alle Passagiere auf, so wenig wie möglich Gepäck mitzunehmen um Zeit zu sparen. Weitere Informationen unter www.wizzair.com.