XL Airways Germany fliegt weiter

Die britische XL Leisure Group, die unter anderem auch die XL Airways unter ihrem Dach hat, hat in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet. Die Töchter XL Airways France und XL Airways Germany gelten, nach Berichten der Webseite airliners.de, als nicht betroffen.

Die XL Leisure Group gilt als drittgrößter Reiseveranstalter Großbritanniens, dennoch war es ihm nicht möglich das Unternehmen vor dem Aus zu retten. Auch von ihm werden wieder die überhöhten Treibstoffpreise und die allgemeine Wirtschaftskrise als Gründe für die Insolvenz genannt.

Die unternehmenseigene Airline XL hatte 50 Ziele im Mittelmeerraum, die nun allesamt gestrichen wurden. Davon sind rund 85.000 Touristen, die nun im Ausland sind, betrofffen. Ihnen wird Hilfe durch Ersatzflüge versprochen.

Die Ableger von XL Airways mit der Namenserweiterung Germany und France sind finanziell vom Mutterkonzern unabhängig und fliegen profitabel, so dass der Betrieb weiter verläuft wie bisher. Die niederländische Investmentbank Straumur möchte beide Carrier sofort übernehmen und weiterführen wie bisher.

Das Aus der XL Leisure Group und insbesondere der XL Airline rief eine erneute Diskussion über Airlines und ihre Zukunft auf den Plan. Bereits zuvor hatten sich bereits einige Stimmen aus der Luftfahrtbranche gemeldet, die das Ende der meisten Billigflieger und auch bei allen anderen Airlines eine Insolvenz-Welle vorhergesagt haben. Diesmal meldete sich der Chef der British Airways, Willie Walsh, zu Wort. Nachdem auf dem internationalen Markt bereits 30 Airlines verschwunden seien, glaubt er, wird diese Welle in den nächsten Monaten anhalten und viele Passagiere werden am Flughafen feststellen, dass die gebuchte Airline nicht mehr fliegt.

Billigflüge weltweit finden sich hier.

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