EU: Gläserner Passagier wird kritisiert

Die Pläne Passagiere besser durchleuchten zu können haken nicht nur bei Diskussionsthemen wie dem Nackt-Scanner” sondern auch bei Datenschutzthemen wie der Idee des “gläsernen Passagiers”. Die persönlichen Daten eines Passagiers zu erfassen und vor allem auch zu speichern, stoßen bei der EU-Komission auf wenig Zustimmung.

Nicht nur der rechtliche Aspekt, ob eine solche Regelung überhaupt gestattet ist, sondern auch der Nutzen der Regelung wird von der EU angezweifelt, berichtet die Webseite der Fachzeitschrift fvw.

Der Vorreiter der Passagier-Überwachung, die USA, konnte nach Angaben verschiedener EU-Abgeordneter nie schlüssig beweisen, dass die Verwertung der Passagierdaten jemals effektiv gegen Terrorismus oder irgendeine andere Form der Kriminalität notwendig gewesen sei.

Die Abgeordneten können außerdem nicht verstehen, wie man ernsthaft darüber nachdenken könnte, den Strafverfolgungsbehörden “unbevollmächtigten Zugang zu allen Daten” zu gewähren. Nun gilt es für die Verfechter der Idee des “gläsernen Passagiers” zunächst alle bedenken auszuräumen, um eine positive Entscheidung bei der EU zu erreichen.””

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