Billigflüge nach Valencia

Valencia – Drittgrößte Stadt von Spanien

Valencia am Fluss Turia hat viel zu bieten: Die Costa de Valencia und die Costa del Azahar sind die kommenden Ziele, weil jetzt auch mit dem Billigflieger erreichbar. Die drittgrößte Stadt Spaniens ist umringt von Natur pur.

Orangen- und Zitronenhaine, Pfirsichplantagen, Artischockenfelder – und lockt mit sehenswerte Kirchen, Kathedralen und historischen Gebäuden im Inneren! Wer von der Stadt genug gesehen hat oder der Sommerhitze entfliehen will, steigt in den Bus zum Strand oder fährt mit U- und Straßenbahn ans Mittelmeer. Valencia besitzt einen prächtigen Sandstrand, der unter Spaniern sehr beliebt und bei den Ausländern kaum bekannt ist. Das muss kein Nachteil sein, hier kann man ehrliche, spontane Gastfreundschaft erleben.

In grauer Vorzeit schnitten Flussablagerungen und aufgespülte Sanddünen eine etwas südlich von Valencia gelegene Meeresbucht vom Meer ab. Ein großer Binnensee entstand, bis heute ein Paradies für Wasservögel und deshalb auch für Rundfahrt-Bootsbesitzer. Die Tour durch die Lagunenlandschaft L’Albufera lohnt, solange man das Wochenende meidet, dann stürmen Spanier dieses Naherholungsgebiet. Die Attraktion sind die vielen Restaurants ringsum. In diesem Seengebiet wird an den seichten Stellen der Reis angebaut, der die Paella unvergesslich macht. Leere Paellapfannen türmen sich in Gaststätten ringsum nach den Essenzeiten meterhoch. Mag sein, dass auch andere Regionen diese Spezialität für sich beanspruchen, aber nirgendwo sonst reklamiert man diese Erfindung mit so viel Nachdruck für sich, als gleich hinter den Reisfeldern.

Für eine unvergessliche Paella wird der Reis in einer flachen Pfanne mit Kaninchenfleisch, Hühnerfleisch, Brühe und Meeresfrüchten gegart und mit Safran eingefärbt. Was an Gewürzen unter den Reis gemischt wird, ist das Geheimnis der Köche. Paella schmeckt am besten in großer Gesellschaft. Deshalb buchen Spanier lange Tische in den Restaurants zwischen Binnensee und Meer vor und kommen mit der ganzen Familie.

Am Rande dieser ausgedehnten grünen Garten- und Obstlandschaft locken Weinorte. Nahe des Städtchens Utiel-Requena laden erstaunlich große Weingüter zur Weinprobe ein. Zuvor sollten sich Mietwagenfahrer allerdings einigen, wer nach der Probe weiterfährt. Die Weine und Cavas – allesamt, wenn man den Einheimischen glaubt „Geheimtipps“, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis kann man auch sagen – gehen garantiert in die Beine, wenn das volle Programm durchprobiert (und heruntergeschluckt) wird. Die ausgedehnten Weinberge ringsum sind wie für den Farbfilm gemacht – dunkler rotbrauner Boden zu dem die je nach Jahreszeit hellgrünen bis weinroten Rebstöcke einen schönen Kontrast bilden. Am Rande wachsen mal hellrote, später gelbe und weiße Blumen.

Das örtliche Touristikbüro muss man wegen einer unterirdischen Besichtigungstour aufsuchen: Hier wird der/die Kollege/in geholt, der/die gerade den Schlüssel für die Unterwelt der Stadt Requena hat. Unter deren Stadtkern haben die Einwohner früherer Jahrhunderte weitläufige Höhlen in das weiche Tuffgestein geschlagen, die zusammen ein Tunnelsystem ergeben. In Friedenszeiten wurde es als kühler Tiefkeller genutzt, in tönernen Amphoren hielten sich Öl und Wein lange. In Kriegszeiten waren die Aushöhlungen beste Verstecke. An besonders heißen Tagen, kann der Höhlenbesuch nur empfohlen werden – hier ist es immer kühl. Das ist überall in Westeuropa so, wo mitten in flacher Landschaft mühsam zu besteigende Felsenberge Rundumsicht garantieren, wurden sie mit Burgen gekrönt. In Xativa – 60 Kilometer von Valencia entfernt – haben schon die Mauren, hier eine Verteidigungsstellung gebaut. Sie muss ihren Zweck erfüllt haben. Im achten Jahrhundert sind diese arabischen Eroberer nach Spanien gekommen – erst im 15. Jahrhundert wurden die allerletzten maurischen Herrscher vertrieben. Auf den maurischen Fundamenten wurde hier ein gewaltiges Kastell errichtet. Der sattelähnliche Felsenberg wird seither von zwei miteinander verbundenen mittelalterlichen Festungsanlagen gekrönt. Von hier oben lässt sich schon der Besuch der Stadt planen, deren alte Bauten von allen Kunstführern gepriesen wird und deren Kathedrale gleich an zwei Päpste erinnert – die aus dem Stamme Borgia. Sie stammten von hier.

Ruhe und Beschaulichkeit bietet die eineinhalb (gemütliche) Autostunden von Valencia entfernte Gebirgsregion der Provinz Calellon – die Gipfel erreichen eine Höhe bis über 1800 Meter. Doch nicht der Berge wegen fährt man dorthin, sondern wegen der Höhlenmalereien aus dem Neolithikum. Die Jagdszenen die aus vorgeschichtlicher Zeit stammen, blieben an wettergeschützten Felsenflanken erhalten. Der Weg zu ihnen wurde den Besuchern geebnet, an die Felsen wurden stählerne Gerüste gehängt, so dass statt schwieriger Kletterwände heute nur ein paar Stufen bewältigt werden müssen.

Wer nicht gleich versteht was es hier hoch über tief eingeschnittenen Tälern zu sehen gibt, geht in das gerade eröffnete Museum am Ausgangspunkt des Weges zu den Höhlenmalereien. Gleich hinter dem Eingang ist es so, als werde man in einem Dorf der Urmenschen willkommen geheißen. Der moderne Mensch soll seine urzeitlichen Vorfahren treffen – praktische Anleitung zur Herstellung von Farben für Höhlenmalereien inklusive.

Bleibt noch ein Papst (aus römischer Sicht: Ein Gegenpapst) den es abzuhaken gilt. Der Mann – Papa Luna genannt – regierte zu Zeiten der großen Kirchenspaltung und verschanzte sich gegen die Papstkonkurrenz auf der Burg von Peniscola, die auf einen ins Meer hinausragenden Felsenhügel gebaut wurde. Sie bietet einen hervorragenden Abschluss des feinsandigen Strandes der Stadt, an dem es Restaurants gibt, von deren Fischgerichten man träumen kann. Wer wissen will, woher der Fisch kommt, muss nur um die Burg herum wandern. Auf ihrer Rückseite landen die Fischer ihre Fänge und am späten Nachmittag kann man die Weitwinkelfunktion der Kamera überprüfen. Jetzt werden die Netze geflickt. Das überfordert die Normaloptik.

Mehr Infos unter: www.ayto-valencia.es

 

Insidertipp

Valencia: Bustour durch den Albufera Park
„Valencia Tourist Bus“ bietet einen neuen Ausflug in den Albufera Naturpark an. In acht Sprachen werden die Besucher über die Besonderheiten des Reservats aufgeklärt. Die „Albufera“ ist eine natürliche Lagune, die vom Meer durch eine angeschwemmte Landzunge getrennt ist und zum Reisanbau genutzt wird. Die Landschaft ist einmalig: stille Wasser, überschwemmte Felder und Kanäle glänzen im Widerschein der Sonne. Die Araber nannten die Albufera „Spiegel der Sonne“.  Weitere Infos auch unter:Telefon 0034-963-414400.

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Billigflüge nach Tallinn

Tallin – Mittelalter-Flair in Estland
Der Reiz der Stadt liegt in dem sehr modernen Leben der Bewohner vor einer mittelalterlichen Kulisse. Überhaupt ist das Flair, das beim Spaziergang von dem alten Kopfsteinplaster und den Häusern aus dem 14./15. Jahrhundert ausgeht, Tallins wertvollster Schatz.

Die Republik Estland selbst ist das kleinste und nördlichste der drei baltischen Staaten, grenzt im Norden und Westen an die Ostsee und im Osten an Russland.

 Zeitreise ins Mittelalter 

Tallinns Altstadt ist die besterhaltenste mittelalterliche Stadt in Nordeuropa und auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes zu finden. Der Spaziergang durch ihre verwinkelten Gassen ist ein Höhepunkt auf dem Kurztrip, da man sich schnell ins Mittelalter zurückversetzt fühlt. Besonders der Weihnachtsmarkt bringt diese Atmosphäre von Tallinn zur Geltung!

Eine Zeitreise ist auch ein Besuch der drei Kirchen St. Olaikirche (hier den anstrengenden Aufstieg der insges. 159 m hohe Turmspitze für den Ausblick auf sich nehmen), St. Nikolaikirche (mittelalterliche Grabsteine) und Heiliggeistkirche (der Altar gehört zu den wertvollsten mittelalterlichen Kunstwerken in Estland). Danach im traditionell mittelalterlichen Restaurant „Olde Hansa“ hinter dem Rathaus stärken. Insidertipp: Die Toiletten im 3. Stock benutzen, äußerst sehenswert!!!

 Szenenwechel: Nachtschwärmer 

Sobald die letzten Stadtführungen absolviert sind, weht in Tallinns Bar- & Musikszene ein anderer Wind. Dann vergisst man den alten Esprit. Wer sich an der Altstadt orientiert, macht garantiert nichts falsch, hier konzentrieren sich die meisten Lokale und Aktivitäten. Live-Musik gibt’s am Wochenende im „Scottland Yard“ (Mere pst., Richtung Hafen, www.scotlandyard.ee), einem Pub mit guter Speisekarte.

Die Bars „Nimeta“ und „Nimega“ liegen einander gegenüber (Nähe Olde Hansa) und sind besonders bei jüngerem Publikum beliebt. Weinkenner gehen in die Weinstube „Musi“ (übersetzt Küsschen, Niguliste 6, www.musi.ee) und machen es sich auf den Sofas bequem. Eher modern, kühl aber trendy ist das „Moskva“ (Vabaduse väljak 10, neben dem Estonian Air City Office). (Jana Henning)

Insidertipps: Sightseeing, Shopping, Ausgehen, Essen & Trinken

Sehenswert:

>Panorama:  Eine tolle Aussicht hat man vom Domberg (Achtung: Hier kommt es zur Hochsaison oft zur Schlangenbildung!), am Ende der Toom-Kooli und Kohtu Straße auf die Altstadt, das Meer und den Hafen und am Ende der Rahukohtu Straße.

>Park:  Beim Spaziergang durch den Kadriorgpark (Katharinental) lohnt ein Abstecher in das Schloss, das der russische Zar Peter I. 1718 als Sommerresidenz für sich und seine Frau Katharina bauen ließ.

In & Out:

>Gastro:  Am Wochenende wird es ab 20:00 Uhr eng in den Restaurants. Ohne Reservierung wird die Platzsuche schnell zum Spießrutenlauf. Es empfiehlt sich die Reservierung bis 18:30 Uhr. Dagegen raten die Esten von der griechischen Küche in Tallin ab.

>Kaffeekultur:  In Tallinn lohnt es sich, einen ganzen Tag nur mit Kaffee trinken in der ausgeprägten Cafészene zu verbringen. Besonders schön ist es im Café Mocca, Nähe Olde Hansa/Rathaus, am Tisch im Erker des 1. OG, der aber fast immer besetzt ist…

>Schlemmertour:  Einheimische herzhaft-ländliche Spezialitäten (deutsch und russisch geprägt) gehören auf den Teller und dazu ein Glas estnisches Bier, das geschmacklich ziemlich mild und vom Alkoholgehalt mittelstark einzuordnen ist. Meist wird „Saku“ serviert. Achtung:  „Saku Tume“ (dunkles Malzbier) hat 6,7% Alkoholgehalt. Doch der nordisch-skandinavische Chararkter zeigt sich auch in der Trinkfestigkeit der Esten… Eine weitere Spezialität ist der „Alte Tallinn“ (ein dunkler, dickflüssiger, starker Likör) als Schuss in den Kaffee.

Spartipp

CityCard: Die „Tallinn Card“ gewährt freien Eintritt in Museen und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Gratisteilnahme an verschiedenen Sightseeingtouren, kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und Rabatte in verschiedenen Restaurants und Geschäften. Wo: Touristeninfo, Niguliste 2 / Kullassepa 4, Tallinn.

Billigflüge nach Tallin in Estland finden:

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Billigflüge nach Budapest

Budapest – Gastfreundschaft von Ungarn erleben

Ein Dutzend Argumente sprechen für eine Stippvisite nach Budapest: die ungarische Gastfreundlichkeit, die wunderschöne Lage, die Kultur der Römerzeit, Veranstaltungen immer und überall, Restaurants und Kaffeehäuser, die zum Probieren der würzigen Speisen und auserlesenen Weine einladen, Pubs und Clubs für den späten Abend, ein gutes Verkehrsnetz und vieles mehr.

Die Hauptstadt Ungarns besteht eigentlich aus zwei Gebieten: im westlichen Teil liegt Buda, im östlichen Teil befindet sich Pest. Beide waren ursprünglich zwei selbstständige Städte, wurden jedoch 1873 zusammen mit Altofen (Óbuda) zu einer Stadt vereint. Auf der Budaer Seite befindet sich das historische Burgviertel, was mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten die Besucher anlockt. Zwischen Buda und Pest sind viele Brücken, die über die Donau führen, zu bewundern, sowie auch die Margareteninsel, eine ca. 100 ha große, schöne Parkanlage.

Auf der Pester Seite sind neben der Innenstadt, dem Büroviertel und dem Westbahnhof auch diverse Museen und Parks angesiedelt. Budapest ist das Zentrum des Theater- und Musiklebens des Landes und verfügt über mehr als 40 Theater. Zu jeder Jahreszeit finden in Budapest Veranstaltungen und Festivals statt, die einen Besuch lohnen. Kulturinteressierte kommen auch in den Genuss zahlreicher Sehenswürdigkeiten. Touristen sollten unbedingt mit einem Ausflug zur Fischerbastei starten. Von dort genießt man einen herrlichen Blick auf die Donau und die Skyline der Stadt. Auch das Lieblingsschloss Gödöllo der Kaiserin Elisabeth, gemeinhin als Sissi bekannt, sollte unbedingt auf dem Programm stehen. Wer etwas mehr Zeit im Gepäck hat, sollte einen Abstecher ins 100 km entfernet Dorf Hollókö unternehmen. Das kleine Dorf zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist ein wahres Schmuckstück.

Spartipps

Mit der „Ungarn Card“ sind bis zu 20% Rabatt bei Gaststätten und Hotels und bis zu 50% Rabatt bei der Eisenbahn und Buslinien verbunden. Ferner winken Ermäßigungen bei Taxifahrten, Museen, Schiffstouren, Mietautos, etc. Info im Internet unter www.hungarycard.hu. Mit der „Budapest Card“ sind Vergünstigungen wie die kostenlose Nutzung des ÖPNV und Ermäßigungen in über 100 Museen, Sehenswürdigkeiten und Heilbädern verbunden. Erhältlich bei Reisebüros, Metrostationen und Touristenbüros. Infos im Internet unter www.budapestinfo.hu.

Insidertipp

Neben den gewöhnlichen Verkehrsmitteln hat Budapest auch besondere Fahrzeuge zu bieten, wie die Standseilbahn, die Kindereisenbahn, den Sessellift und die Zahnradbahn. Mit den Vorortbahnen HÉV kann man leicht zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten gelangen.
Weitere Infos zum öffentlichen Nahverkehr unter: www.bkv.hu

Info-Adressen

Ungarisches Tourismusamt
An der Hauptwache 11, 60313 Frankfurt
Tel.: 069-92884620, www.ungarn-tourismus.de

Weitere Infos zu Budapest: www.budapestinfo.hu und www.hungarytourism.hu

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Billigflüge nach Barcelona

Barcelona – Shopping-Line von Spanien

Die Hauptstadt Kataloniens ist mit ihrem römischen Ursprung und mediterranen Charakter eine interessante, kulturelle und dynamische Metropole, die sich ihr historisch-künstlerisches Erbe bewahrt.

Nicht umsonst erklärte die UNESCO viele Bauten der katalanischen Architekten Antoni Gaudí und Luís Doménech i Montaner zum Weltkulturerbe. Barcelona strotzt vor Vitalität, was ein dynamisches vielfältiges Angebot an Veranstaltungen, Festivals und Ausstellungen beweist. Den Besucher erwartet ein umfassendes Kulturprogramm mit Museen, Skulpturen, historischen Gebäuden und ein großes Angebot an Musik, Theater und Tanz. Auch die zahlreichen Parks, Strände, Sporthäfen, Golfplätze und Cafés bieten ein großes Angebot an Freizeitaktivitäten für Jung und Alt. An der nordspanischen Mittelmeerküste gelegen, gilt Barcelona, mit Frührjahrstemperaturen um die 20 Grad, als Städte-Trip mit Sonnengarantie. Das lädt zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel ein, was in Barcelona mit vier Shoppingparadiesen unterschiedlichster Art nicht ausbleiben kann.

Einkaufsparadies hoch vier!

Mit einem Angebot von rund 35.000 Geschäften bleiben in Barcelona keine Shopping-Wünsche offen. Barcelona bietet die beste Einkaufsachse in ganz Europa: Die so genannte „Shopping Line“ reicht auf einer Länge von fünf Kilometern vom alten Hafen Port Vell bis zum oberen Teil der Diagonal. Sie durchquert die Ramblas, das Gotische Viertel und das Stadtviertel Eixample.

La Rambla – Port Vell: Das maritime Barcelona

Barcelona – Las RamblasDirekt am Meer befindet sich das Geschäfts- und Vergnügungszentrum „Maremagnum“ mit der Kolumbussäule zu seinen Füßen. Hier beginnt der volkstümlichste und bunteste Spaziergang, den Barcelona zu bieten hat. Belebt wird die Rambla durch die vielen Kioske, Vogel- und Blumenstände, die neben traditionellen Geschäften ihre Waren feilbieten. Linkerhand befindet sich der berühmte Markt „La Boquería“, ein wahrer Gourmettempel für alle Liebhaber von frischem Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Das Stadtviertel La Ribera ist seit einigen Jahren besonders stark in der Gunst der Einheimischen und Besucher gestiegen. Neue Geschäfte, Restaurants, Kneipen, Cocktailbars und Modelokale sind entstanden, die aber den traditionellen Charakter des Viertels respektieren.

Gotisches Viertel – Placa Catalunya: Das Herz von Barcelona

In dem Stadtviertel mit der längsten Geschichte kann man sich auf den Spaziergang der Tausend Geschäfte begeben. Hier leben kommerzielle Tradition und Kultur munter miteinander und vermischen sich. Wenn man in den Kunst- und Antiquitätengeschäften neben der Kathedrale stöbert, vergisst man die Zeit. Im Gotischen Viertel befindet sich auch das Call, das ehemalige Judenviertel aus dem Mittelalter. Auf der Placa del Pi und in der Calle Petritxol verströmen über hundert Jahre alte Geschäfte ihren Charme. Nicht zu vergessen auch die Straßen Ferran, Portaferrissa und insbesondere die Avenida Portal de l’Àngel, die sinnbildlich für die kommerzielle Vitalität Barcelonas stehen. Die Placa Catalunya verbindet die Rambla und das Gotische Viertel mit dem Stadtviertel Eixample. Um den Platz gruppieren sich zahlreiche internationale Markengeschäfte. Mit dem großen Kaufhaus „El Corte Inglés“ ist die Placa de Catalunya eines der großen Einkaufszentren der Stadt.

Eixample: Das modernistische Barcelona

Barcelona – ShoppingDas Stadtviertel Eixample ist eines der Wahrzeichen Barcelonas und ein einzigartiges Zentrum für Handel und Geschäfte. Es entstand nach dem Abriss der mittelalterlichen Stadtmauern im Jahr 1860. Auf dem berühmten Passeig de Gràcia und der ruhigen Rambla de Catalunya konzentrieren sich alle Arten von Geschäften, die den Spaziergang zu einem angenehmen Vergnügen inmitten von Kunst und Kultur werden lassen. Der Boulevard Rosa, der den Passeig de Gràcia und die Rambla de Catalunya vereint, ist die repräsentativste Einkaufsgalerie. Sie entstand in den 80er Jahren und befindet sich im oberen Teil der Rambla de Catalunya. Sie verkörpert das, was man unter „made in Barcelona“ versteht.

Diagonal: Das zweigeteilte Barcelona

Zwischen dem Passeig de Gràcia und der Placa Francesc Macià befinden sich viele Geschäfte, die auf Haus- und Heimbedarf spezialisiert sind. Sie werden abgelöst von international und national renommierten Markengeschäften. Ab der Placa Francesc Macià bis zum Turó Park beginnt das Gebiet der Shopping-Centers. Die L’Illa Diagonal vereinigt ihre originelle Architektur mit einem vollständigen Geschäftsangebot und mediterraner Küche. Das große Warenhaus Corte Inglés vervollständigt die „Barcelona Shopping Line“.

Spartipps

Um die Einkäufe besser planen zu können und möglichst wenig Zeit zu verlieren, steht in den Touristischen Informationsbüros der Stadt der „Barcelona Shopping Guide“ zur Verfügung. Er enthält Informationen zu fast 400 Geschäften. Der Bus „Shopping Line“ ermöglicht auf angenehme und bequeme Weise die fünf Kilometer lange Einkaufsmeile abzufahren. Zum Preis von fünf Euro kann man mit dem Ticket „T-Shopping“, das im Bus selbst erhältlich ist, beliebig oft ein- und aussteigen.

Barcelona Card: Die Stadtverwaltung von Barcelona bietet die „Barcelona Card“ (für 1, 2, 3, 4 oder 5 Tage) an. Mit dieser Karte ist es möglich, kostenlos öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und starke Ermäßigungen auf die Eintrittspreise von Museen zu erhalten. Ermäßigungen bei Veranstaltungen und sogar in Restaurants sind ebenfalls im Angebot inbegriffen. Infos unter www.barcelonaturisme.com

Insidertipps

Öffentliche Transportmittel und Touristenbusse sind die beste Möglichkeit, die zahlreichen Attraktionen Barcelonas zu besichtigen oder die Strände der Stadt zu erreichen. Mit der „Barcelona Card“ im Gepäck erspart man sich auch den ständigen Ticketkauf. Infos über die verschiedenen Transportmittel in Barcelona.

Auf den Spuren Picassos: Das Leben von Picasso war eng mit Barcelona verbunden. Bei einem geführten Rundgang durch die Stadt können sich Touristen ein Bild vom Leben des Bohemien und Künstlers machen. Der Rundgang schließt einen Besuch im Picasso-Museum ein. Mehr Infos unter www.barcelonaturisme.com.

Info-Adresse

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin
Tel.: 030-8826543, www.spain.info oder www.barcelonaturisme.com

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Billigflüge nach Helsinki

Helsinki – Facettenreiche Stadt in Finnland
Das von dem schwedischen König Gustav Vasa gegründete Helsinki liegt in Südfinnland. Ursprünglich dort wo der Vantaa-Fluss in den Finnischen Meerbusen mündet, wurde die Stadt 1640 an die heutige Stelle verlegt. Helsinki lockt mit einem enormen Facettenreichtum.

Architektur im Hightech-Stil wechselt sich ab mit ursprünglichen Holzhausvierteln. Die in der Stadt vorzufindende Architektur aus dem 19. Jahrhundert spiegelt viele Seiten der Geschichte Helsinkis wider: Die Industrialisierung, europäische Einflüsse und wachsender Wohlstand. Auch rund um Helsinki gibt es in einer herrlichen Umgebung viel zu sehen:  z.B. die größte Meeresfestung der Welt „Soumenlinna“, einen Kilometer außerhalb der Stadt. Allein für den sagenhaften Blick über Helsinki lohnt sich der Ausflug zur 1748 erbauten und erst 40 Jahre später fertiggestellten ehemaligen Kriegsbastion der Finnen.

Für Kulturfans

Helsinki ist Finnlands geistiges, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum, erkennbar ist dies nicht zuletzt an der Vielzahl von Bibliotheken und Museen, die angeboten werden. Neben ihnen gibt es noch drei Symphonieorchester, die Finnische Nationaloper mit Ballett sowie zahlreiche Theater, darunter auch das Nationaltheater von Finnland in Helsinki.

Ende August bis Anfang September ist die Stadt zudem Schauplatz der „Helsingfors Biennale“. Unter diesem Dach wird dann ein Feuerwerk bestehend aus Konzerten, Ausstellungen, Opern und Ballettaufführungen gezündet. Für Fans der klassischen Musik interessant:  Im Fünfjahreszyklus findet zu Ehren von Jean Sibelius der Internationale Violinwettbewerb statt.

Sehenswürdigkeiten sind in Finnlands Hauptstadt reichlich zu bewundern, das wird schon bei der Ankunft im Hauptbahnhof von Helsinki deutlich, der als eines der Hauptwerke der finnischen Nationalromantik gilt.

Der Dom gilt als Wahrzeichen Helsinkis und überragt das gesamte Stadtbild. Wer vom Senatsplatz auf ihn zusteuert, sieht sich zudem mit einer riesigen Freitreppe konfrontiert, die im Sommer gerne von Touristen und Einheimischen als Sonnenplatz genutzt wird.

Die Felsenkirche wurde in den Granit eines Felsens hineingebaut und ist somit nicht nur eine der ungewöhnlichsten Kirchen der Welt sondern beeindruckt auch durch ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten. Die Decke der Kirche kommt durch die naturbelassenden Innenwände einer optischen Täuschung gleich, so dass Helsinki-Besucher bei der Schätzung der Deckenhöhe bis um 20 Meter danebenliegen können. Auch durch ihre besondere Atmosphäre ist die „Temppeliaukio Kirkko“ mittlerweile die beliebteste Hochzeitskirche Helsinkis und bietet zudem vielen Konzerten eine hervorragende Akustik.

Am späten Nachmittag ist ein Besuch des Sibelius-Denkmals besonders reizvoll, da sich dann die Sonnenstrahlen der Abendsonne in dem abstrakten Denkmal eindrucksvoll widerspiegeln.

Den Überblick erhält man am besten mit einem Besuch des Olympiastadions. Der 72 m hohe Turm des Stadions ist mit Hilfe eines Aufzuges erklimmbar und bietet dem Besucher einen lohnenswerten Ausblick über Helsinki und die vorgelagerten Inseln.

Beim Ticket Service Lippupalvelu, Mannerheimintie 5, erhält man Karten für alle Bühnen Helsinkis. Auch Infos über Spielpläne und Eintrittspreise können dort eingeholt werden.

 Für Smartshopper

Erste Adresse für Sparfüchse und Liebhaber des Besonderen ist der Flohmarkt Hietalahti fast täglich am Marktplatz Hietalahti stattfindet. Den anschließenden Einkauf für das kulinarische Gemüt kann am Kauppatori-Markt erledigt werden. Frisches Obst und frischer Fisch, Gemüse, Souvenirs und im Winter heißer Tee sowie ein Stück des finnischen Lebensgefühls lassen sich hier wunderbar einfangen.

Für Shopping-Fans gibt es  Finnlands größtes Kaufhaus, das „Stockmann“. Auf mehreren Stockwerken finden sich 40 Abteilungen mit gut 26.000 qm Verkaufsfläche. (Aleksanterinkatu 52)

Wer lieber durch ein Shopping-Center bummeln möchte, findet im Zentrum das „Forum“ (Mannerheimintie 20) mit über 100 Geschäften sowie diversen Cafés und Restaurants.

Etwas weiter außerhalb, 15 Metro-Fahrminuten von der Stadtmitte entfernt, liegt das „Itäkeskus“. über 200 Geschäfte und 30 Restaurants sind sieben Tage die Woche für Besucher geöffnet.

Für Nachtschwärmer

Die Zahl der Discos und Nachtclubs in Helsinki ist begrenzt, allerdings dient ein Blick in das kostenlose und wöchentlich erscheinende Magazin „Helsinki this week“ trotzdem als guter Wegweiser zu den beliebtesten Anlaufstellen für Nachteulen.

Wer die finnische Szene unter Disco-Sound und Laser-Ligtshow begutachten möchte, dem bietet der „Helsinki Club“, Yliopistonkatu 8, reichlich Gelegenheit dazu.

Soll es doch eher Jazz sein, findet sich der „Storyville Jazz-Club“ im Museokatu 8. Live-Musik wird im „Tavastia“ (Urho Kekkosenkatu 4-6) gespielt.

Wer das Ausgefallene sucht ist in der „Icebar“ unter dem Dach des Clubs „Uniq“ (Yliopistonkatu 5) richtig. ´Wie der Name schon vermuten lässt, besteht die Bar aus gut 20 cm dicken Eisplatten und ist bei einer Temperatur von durchschnittlich –5 °C im Sommer wie im Winter geöffnet.

Für Naturliebhaber 

Am Rande des Kaisaniemiparks, östlich vom Hauptbahnhof befindet sich der „Botanische Garten“, der mit klassischen Gewächshäusern und einer schönen, gepflegten Parkanlage zum Verweilen einlädt. Nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt liegt der See Töölonlahti, auf dem sich bei schönem Wetter auch die eine oder andere Ruderboottour unternehmen lässt. Einer der schönsten Grünanlagen der Stadt ist der Kaivopuisto-Park, der Picknickgelegenheiten wie einen Blick auf das offene Meer bietet.

Die dem Marktplatz vorgelagerte Festungsinsel Suomenlinna zeichnet sich durch eine felsige Küste und enge Buchten aus, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Wer etwas Zeit zum Wandern mitbringt kann zudem die Ruinen einer Festungsanlage, die 1748 erbaut wurde und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, für sich entdecken. Erreichen können Sie die Festungsinsel vom Marktplatz aus per Pendelboot. Im Wintergarten der Stadt Helsinki wachsen über 200 Pflanzenarten. Hier lassen sich unter anderem bis an die Decke reichende Palmen, über 100 Jahre alte Kamelienbäume, Kaktusse sowie ein umfangreicher Rosengarten bewundern. Hammarskjöldintie 1A, www.hkr.hel.fi/viher

Für Aktive 

Die „Tochter der Ostsee“ bietet nicht nur dem Naturliebhaber weitläufige Park- und Erholungsflächen, auch bei aktiven Touristen kommt so schnell keine Langeweile auf. Je nach Jahreszeit besteht die Möglichkeit Walking, Nordic Walking, Ski laufen, Eislochangeln, Schlittschuhlaufen und sämtliche andere Wintersportarten auszutesten. Schwimmausflüge und Saunagänge gehören in Finnland quasi zum guten Ton dazu.

Die Töölö Bucht lässt sich mit dem Zweirad oder auf Inlinern, für Wanderfreunde auch zu Fuß bequem umrunden, frische Luft und manche felsige Herausforderung sind inklusive.

Der Zentralpark erstreckt sich vom Olympiastadion aus weit gen Norden bis zum weitläufigen Freizeitgebiet Haltiavuori. Über 100 km markierte Routen laden aktive Urlauber zu sportlichen Betätigungen ein. Karten und Infomaterial zu Sportanlagen und Erholungsgebieten sind beim Sportamt der Stadt Helsiniki, Paavo Nurmen kuja 1C, erhältlich.

 Spartipp

Die „Helsinki Card“ gilt an einem, zwei oder drei Tagen und bietet Gratisfahrten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln und gewährt dem Inhaber freien Eintritt in Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Darüber hinaus gewähren viele Hotels und Autoverleiher Rabatte. Erhältlich ist die Helsinki-Card in den Hotels oder bei der Touristen-Information. Infos unter www.helsinkicard.com.

Billigflüge nach Helsinki in Finnland finden:

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Billigflüge nach Madrid

Madrid – Künstlerstadt in Spanien

In der Hauptstadt Madrid findet sich eigentlich alles, was das Herz begehrt. Insbesondere wer Modisches sucht, aber auch gastronomische Produkte aus der Umgebung und dem ganzen Land, ist auf den Shopping-Meilen Madrids gut aufgehoben.

In der einstigen Stadt der großen Maler und Künstler wie Quevedo, Cervantes, Góngora, Valázquez oder Lope de Vega ist heute die Avantgarde der spanischen Mode zu Hause, die geprägt und geführt wird von einigen jungen Designern wie Miriam Ocariz, Maria Calero oder Yono Taola. Internationale Designermode findet man vor allem in den Einkauftsstaßen des Stadtviertels Salamanca. Im alten Zentrum der Innenstadt rund um die Gran Via und Calle Mayor hingegen befinden sich noch zahlreiche Traditionsgeschäfte, die sich mit den neuen Strömungen der Markengeschäfte vermischen. Daneben gibt es große Shopping-Zentren in den neueren Stadtteilen und der Peripherie wie der „Jardín de Serrano“, das exklusivste Einkaufszentrum der Stadt im Salamanca-Viertel. Die einzelnen Stadtteile oder Einkaufsstraßen erreicht man am besten per Metro oder Stadtbus. Infos unter www.descubremadrid.com oder auf einer speziellen Shoppingseite unter www.madridshoppingtour.com.

Spartipp

Madrid bei NachtMit der „Madrid Card“ kann man sich zwischen einem oder drei Tagen frei auf den Bussen und der Metro bewegen, danbeben hat man freien Eintritt in 40 Museen in Madrid und Umgebung sowie interessante Rabatte in verschiedenen Geschäften und Restaurants der Stadt. Die Karte ist bei den Touristischen Informationsbüros und in Hotels erhältlich und kostetzwischen 28 Euro (Tageskarte) und 55 Euro (3-Tageskarte).

Insidertipps

Besuch des legendären Fußballstadions von Real Madrid: Fußballbegeisterte Madridbesucher haben die Möglichkeit das Stadion von Real Madrid „Santiago Bernabeu“ zu besuchen. Der Club bietet einen 90-minütigen Rundgang durch das Stadion an, bei dem die Fans in Sphären gelangen, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind: z.B. die Umkleidekabinen oder das Spielfeld. Information und Reservierung unter Tel.: Real Madrid 902281709

Metrofahren leicht gemacht: Wer seinen Madrid-Aufenthalt gut planen will und wissen möchte, welche Sehenswürdigkeit mit welcher U-Bahn-Linie zu erreichen ist, kann die neue Internetseite der Madrider Metro benutzen. Dort finden Sie Infos zu den einzelnen Verbindungen, Fahrplänen und Haltestationen. Adresse: www.metromadrid.es

Touristen, die in Madrid Opfer einer Straftat geworden sind, können sich nun an ein eigens geschaffenes Büro im Polizeikommissarriat im Zentrum von Madrid wenden. Das Büro soll den ausländischen Geschädigten besondere Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Speziell geschultes Personal aus dem Tourismussektor hilft der Polizei, die Anzeigen in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch an 24 Stunden täglich aufzunehmen. Da sich die Strafanzeigen nicht mehr wie früher auf verschiedene Kommissariate verteilen, ist eine bessere Verfolgung der Delikte gewährleistet. Adresse: Oficina de atenciòn. Comisarìa de Policìa de Centro de Madrid,C/Leganitos 19, 28013 Madrid, Tel.: 91 548 85 37.

Info-Adresse

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin
Tel.: 030-8826543, www.spain.info

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Billigflüge nach Paris

Paris – Das Herz von Frankreich
Paris ist eine Weltstadt, und sie ist das Herz von Frankreich. Zwar liegt sie nicht in der Mitte des Landes, doch führen in dem zentralistischen Staat alle Wege nach Paris statt nach Rom. Trotz der Großstadthektik ist hier noch Platz für Besinnlichkeit und Romantik, denn Paris ist und bleibt die Stadt der Liebe.

„Aux Champs Elysées, aux Champs-Elysées… Bei Sonnenschein oder im Regen, zur Mittagszeit oder bei Nacht, es gibt alles, was ihr wollt, auf den Champs-Elysées.“ So geht der Refrain des Chansons von Joe Dassin. Und Recht hat er damit, obwohl das Lied mittlerweile bereits einige Jahrzehnte alt ist.

Verändert haben sich in der Zeit unter anderem die Preise. Denn wer auf der Luxusavenue nicht nur vom Place de la Concorde bis zum Triumphbogen flanieren will, sondern auch hier und da einen interessierten Blick in die Schaufenster von Chanel, Dior & Co. wirft, gerät angesichts der Preise in Staunen. Auch eine Tasse Milchkaffee oder gar ein Gläschen Champagner lassen sich in den zahlreichen Cafés an der Pariser Prachtstraße nur gegen ein stolzes Entgelt genießen – aber manche Dinge sollte man im Urlaub ohne schlechtes Gewissen tun.

Die Weltstadt 

Paris ist eine Weltstadt und über 2 Mio. Menschen wohnen im Kern der Stadt, 11,5 Mio. im Ballungsraum. Besonders Studenten bewohnen häufig nur winzige Zimmer, bezahlen dafür aber einen saftigen Mietpreis. Denn was tut man nicht alles, um in der schicken Metropole wohnen zu dürfen, die so viel zu bieten hat, dass Langeweile gar nicht erst aufkommt. Selbst Bürgern von Paris bleiben viele Museen und Sehenswürdigkeiten lange oder gar für immer fremd – da braucht man als Tourist schon einen gute ausgetüftelten Plan, um von der Stadt möglichst viel zu sehen.

Doch beim Verlassen des Hotels sollte man vor allem eines tun:Die Augen offen halten! Fußgänger achten in den seltensten Fällen auf die Farbe der Ampel bevor sie die Straße überqueren, Autos quetschen sich durch die Straßen und ohne Hupen kommt man gewiss nicht vorwärts. Was ein Pariser Autofahrer vor allem beherrschen sollte, ist das Einparken, denn ansonsten wird er niemals eine Nische für sein Gefährt finden. Und Stoßstange an Stoßstange stehen Autos prinzipiell. Doch schon nach wenigen Metern hat man als Tourist das Chaos wider Erwarten durchschaut und findet sich im Normalfall gut zurecht.

Die Stadt der Liebe

Apropos Stadt der Liebe:Ist diese Bezeichnung nicht längst veraltet? Es ist erstaunlich, aber selbst heute kann man inmitten von Kultur, Szene, Weltstadtflair, Businesscenter und hippen Modetrends noch die Romantik finden, die immer wieder Millionen von Pärchen zu Kurzurlauben in Paris verführt. Beispielsweise im Stadtviertel Montmarte, wo sich zahllose Künstler tummeln und sich die schneeweiße Kirche Sacré-Cœur auf ihrem Hügel erhebt. Wer den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ gesehen hat, wird hier einige Ecken wiedererkennen und der einzigartigen Stimmung nicht widerstehen.

Bricht man im Dunkeln noch mal zu einem Spaziergang auf, entfaltet sich der Pariser Charme erst so richtig. Der 320 m hohe Eiffelturm wirkt erleuchtet noch imposanter als bei Tageslicht, der Geschäftstrubel des Nachmittags ist verebbt und stressfrei hinterlässt Paris einen ganz anderen Eindruck. Probieren Sie es aus!

Als Fazit lässt sich zu dieser Stadt sagen:Man muss sie erlebt haben. Es gibt so viel zu sehen, dass sich jeder sein eigenes Programm zusammen stellen sollte. Doch lassen Sie sich auch ein bisschen Zeit, um den Hauch von Romantik einzuatmen, der dort immer noch weht. (Text: Anne Petersmann)

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