Ryanair erhöht Aer Lingus Beteiligung

Wie The Irish Times“ am Freitag, 17. August 2007, berichtete hat Billigflieger Ryanair seinen Anteil an der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus von 25 auf 28 Prozent erhöht und sich damit zum größten Anteilseigner gemacht. Der Deal habe den irischen Low-Cost-Carrier 37,6 Millionen Euro gekostet.

Ende Juni 2007 hat die EU-Kommission den geplanten Zusammenschluss von Ryanair und Aer Lingus nach EU-Fusionskontrollverordnung untersagt. Eine Fusion hätte zu einer Einschränkung des Flugangebots geführt und wäre für die Passagiere höchstwahrscheinlich mit höheren Preisen verbunden gewesen, so die Begründung. Ryanair und Aer Lingus sind derzeit die mit Abstand größten Anbieter von Kurzstreckenflügen von und nach Irland und üben auf diesen Routen den größten Wettbewerbsdruck aufeinander aus.

Für Dienstag und Mittwoch dieser Woche (21./22. August 2007) haben die Piloten von Aer Lingus einen Streik angekündigt, von dem auch Passagiere auf den Strecken nach Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Hamburg und München betroffen sein könnten. Wie „The Irish Times“ aktuell berichtet, wird Aer Lingus zwei Maschinen von Ryanair leasen, um die Auswirkungen des 48-Stunden-Streiks abfedern zu können. Vom Streik Betroffene können ihre Flüge unter Tel.: 089-55 25 33 53 kostenlos stornieren oder umbuchen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.aerlingus.com.““

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