Virgin Blue: Anteile sollen verkauft werden

Beim Billigflieger Virgin Blue sollen -verschiedenen Presseberichten zufolge- große Anteile verkauft werden. Ein Bericht der Zeitung The Age“ besagt, dass die Toll Holdings, die bisher über 60 Prozent der Anteile am Billigflieger hielt, ihre Anteile aber bisher nicht verkaufen konnte. Singapore Airlines und Emirates sollen den Verkauf kaum zur Kenntnis genommen haben. Singapore betonte, dass ein Interesse am australischen Markt bestehe, dies aber durch die Tochter Tiger Airways gedeckt sei.

Auch die China Eastern Airlines hat das Interesse an einem Kauf dementiert, der chinesische Markt sei von größerem Interesse als die erschlossenen Gebiete der australischen Virgin Blue.

Das Fazit: Keine der internationalen Airlines von denen ein Interesse erwartet wurde, zeigten sich bisher interessiert. Es geht um 1.92 Milliarden Dollar – ein nicht gerade kleiner Betrag. Ob die Airlines bisher nur Stillschweigen über eine so große Investition bewahren wollen oder tatsächlich kein Interesse besteht, ist daher fraglich.

Sicher scheint jedoch zu sein, dass der Besitzer der Virgin Group, Sir Richard Branson, seine Anteile an der Airline (25 %) nicht abgeben will. Im Gegenteil: Man munkelt, dass der Milliardär durchaus ein Interesse an weiteren Anteilen besitzt.

Der Verkauf der Anteile kann sicherlich den australischen Billigfliegermarkt, der in der letzten Zeit ohnehin von Preiskämpfen und Neueinsteigern geschüttelt wurde, noch einmal nachhaltig beeinflussen (discountflieger berichtete).““

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