Austrian: Kompromiss bei Privatisierung

Die österreichische Regierung hat sich beim „AUA-Gipfel“ in Wien auf eine Kompromisslösung für die weitere AUA-Privatisierung geeinigt. Demnach kann Austrian Airlines bis zu 100 Prozent privatisiert werden. Austrian Airlines Vorstandsvorsitzender Mag. Alfred Ötsch in einer ersten Stellungnahme zur heutigen Entscheidung: „Wir begrüßen die erzielte Einigung als Basis für einen Privatisierungsauftrag und damit für eine zukünftige strategische Partnerschaft. Das ist in diesem schwierigen Umfeld der beste Weg für Austrian Airlines und ihre 8.000 Mitarbeiter. Die Politik hat mit dieser Entscheidung bewiesen, dass sie die Verantwortung für den Wirtschaftsstandort über die Wahlkampfinteressen stellt.“

Die weitere Vorgangsweise obliegt nach Erteilung des Privatisierungsauftrags, der voraussichtlich am 12. August erfolgt, dem Haupteigentümer ÖIAG. Austrian Airlines verbindet elf deutsche Flughäfen mit dem Drehkreuz Wien. Auf allen Flügen von Austrian Airlines werden den Teilnehmern des Vielfliegerprogramms Miles & More Status- und Prämienmeilen gutgeschrieben.

Billigflüge weltweit finden sich hier.

Neu: Zugang zu ausländischen Flugtarifen

Das Onlinemagazin airliners.de berichtet aktuell, dass Verbraucher künftig leichter von ausländischen Flugtarifen profitieren können. Voraussichtlich im Oktober tritt dann eine neue EU-Verordnung in Kraft, die einen Zugang zum jeweiligen Landestarif ermöglicht.

So könnten dann z.B. deutsche Kunden über eine spanische Webseite günstigere Tickets erwerben. Dies war bisher nicht möglich, so dass der evtl. teurere Tarif in Deutschland gebucht werden musste.«Dann kauft man den Flug in Spanien, fliegt aber ab Frankfurt», sagte Sybille Zeuch vom DRV.

Ein Beispiel: Böte eine spanische Fluggesellschaft ihren Kunden in Spanien für den Flug Madrid – Frankfurt einen günstigeren Preis an als Verbrauchern in Deutschland, so könnten diese den Flug über die spanische Webseite buchen.

Bislang haben die Fluggesellschaften dem Reiseverband DRV zufolge all jenen Kunden den Zugang zu den jeweils günstigen Landestarifen verwehrt, die nicht aus den sogenannten Quellmärkten stammen. Diese Diskriminierung werde nun aufgehoben.

«Alle Bürger in der EU sollen Zugang zu allen verfügbaren Tarifen in der EU haben», erklärte Zeuch. Dies gelte für alle Flüge von einem EU-Flughafen aus – auch für Nicht-EU-Carrier. Diese Anweisung durch die EU ist Teil des dritten Liberalisierungspakets, das vor zwei Wochen angekündigt wurde.

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Frontier Airlines: 59 Dollar Oneway

Der amerikanische Billigflieger Frontier Airlines hat ein Special gegen den back to school blues“ eingerichtet. Um das Ende der Sommerferien in den USA mit etwas Positivem zu begehen, bietet der Billigflieger seit vergangenem Sonntag bis zum 6. August 2008, 9:59 Uhr MDT.

Tickets sind für Flüge innerhalb der USA oder nach Mexiko bis zum 19. November 2008 zum Special-Preis verfügbar, für Flüge nach Kanada bis zum 14. September. Alle Flüge müssen 10 Tage im Voraus gebucht werden und gelten ab Denver.

Die günstigsten Tickets gibt es jeweils für Flüge zwischen Montagmittag und Donnerstagmittag (bis 11:59 Uhr, MDT) oder Samstags für US-Flüge. Montags bis Donnerstags sind auch die Flüge nach mexiko am günstigsten. Die Preise für ein Oneway Ticket starten ab 59 US-Dollar, exklusive Steuern und Gebühren.

Buchbar sind die Tickets auf der Webseite des Billigfliegers unter frontierairlines.com. Weitere günstige Flüge weltweit finden sich hier.““

TUIfly: 250.000 Tickets ab 29 Euro

TUIfly bietet derzeit Flüge zum Preis ab 29 Euro an. Dies gilt als Inklusivpreis für einen Oneway-Flug auf ausgewählten Flügen bei Internetbuchung. Es besteht ein begrenztes Sitzplatzkontingent pro Flug. Insgesamt sind 250.000 Schnäppchen-Tickets buchbar.

Die Tickets sind ab sofort und nur bis zum Mittwoch, 6. August 2008, 24 Uhr buchbar. Die Tickets gelten für Reisen bis in den September. Mögliche Ziele sind unter anderem Venedig, Neapel, Valencia, Salzburg und Manchester.

Die Billigtickets sind hier buchbar.

Air Berlin-Chef fordert staatliche Hilfen

Der Chef der Air Berlin, Joachim Hunold fordert staatliche Hilfen für Fluggesellschaften, falls die Ölpreise weiter steigen. Wie die Webseite airliners.de berichtet, sagte Hunold: Wenn die Mobilität durch monopolistische Strukturen wie die der OPEC gefährdet wird, muss der Staat eingreifen – und ich bin wirklich nicht jemand, der schnell nach dem Staat ruft.“

Er fordert außerdem ein Eingreifen der Bundesregierung in das EU-Vorhaben den Luftverkehr in Europa in den Emissionshandel einzubeziehen. Dies, so sagt er, mindert die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der USA oder dem Nahen Osten.

Stattdessen solle die EU lieber für eine einheitliche Flugsicherung in Europa sorgen, die eine Einsparung von 10 Prozent bezüglich des CO2 Ausstoßes bedeuten würde.

Auf seine eigene Airline bezogen gab Hunold weiterhin an, dass das Sparprogramm erste Ergebnisse zeigt. Die Buchungen und Auslastungen seien im Gegensatz zum Vorjahr gestiegen. Gegenüber der «Welt am Sonntag» gab Hunold weiterhin an, dass die geplanten Einsparungen von 150 Millionen Euro, in diesem Jahr mit 35 Millionen Euro gut umgesetzt werden kann.

Weitere Preiserhöhungen schließt Hunold nicht aus. Doch zunächst werde die Airline erst schauen, wie sich die Kürzungen des Winterflugplans auswirken und ob die Buchungslage stabil ist. Wenn der Markt Preiserhöhungen verträgt, sind Erhöhungen von bis zu 6 Euro je nach Strecke möglich.

Flüge mit Air Berlin sind hier buchbar.““

Lufthansa: Weitere Flugausfälle

Nachdem die Lufthansa sich mit ver.di geeinigt hat, sollte sich die Lage eigentlich wieder normalisieren.Doch wie die Webseite airliners.de meldet, muss in den kommenden Tagen weiterhin mit Flugausfällen gerechnet werden.

Auch die Piloten, die bereits gestern bekannt gaben, dass sie auch in einen Streik treten wollen, halten an ihrem Streikvorhaben fest, obwohl die Airline mit Klagen gedroht hat.

airliners.de berichtet von bis zu 43 Flugausfällen täglich. Nach Aussage der Lufthansa könnte es noch bis zu zwei Wochen dauern bis die Lage sich wieder vollständig normalisiert hat, da Wartungsrückstände eingeholt werden müssen.

Am Mittwoch dieser Woche wird ver.di mit seinen Mitgliedern erst abstimmen, ob das Angebot der Airline angenommen wird.

Emirates: Doppelt Meilen sammeln

Meilen-Offensive für Vielflieger von Juli bis Oktober: Emirates bietet Passagieren ab Deutschland in allen Klassen doppelte Meilengutschrift auf bestimmten Flügen oder Teilstrecken zu ausgewählten Zielen innerhalb des Streckennetzes.

Noch bis zum Abflugtag 31. Oktober 2008 können Urlaubs- und Geschäftsreisende an Bord der in Dubai beheimateten Fluggesellschaft doppelte Bonusmeilen sammeln. Das Angebot gilt auch für Buchungen im Reisebüro.

Mitglieder des Emirates-Vielfliegerprogrammes Skywards können die Meilen für einen Prämienflug, ein Upgrade oder einen Artikel aus dem exklusiven Einkaufskatalog „Emirates High Street“ (TheEmiratesHighStreet.com) einlösen. Das Angebot gilt für über 60 Destinationen, darunter Guangzhou, Neu Delhi, Perth oder auf die Seychellen. Weitere Informationen und Buchung unter emirates.de, unter 0180 – 5425652 (0,14€/min.) oder im Reisebüro.

Weitere Informationen unter emirates.de. Flüge weltweit finden sich hier.

Ryanair: 300.000 Tickets à drei Euro Oneway

Ryanair hat für Flugreisen ab Deutschland im gesamten Monat September 300.000 Flugtickets auf den Tiefpreis von drei Euro inklusive Steuern und Gebühren gesenkt. Die Flüge sind ab sofort auf ryanair.de je nach Verfügbarkeit in den nächsten drei Tagen buchbar. Dieses Drei-Euro-Angebot endet am Montag um Mitternacht. Der Preis versteht sich inklusive Steuern und Gebühren, exklusive etwaiger Service-Extras wie etwa Gepäckaufgabe oder Flughafen Check-In.

In Deutschland bietet Ryanair derzeit Routen ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn (Basis mit derzeit elf stationierten Flugzeugen), Bremen (Basis mit derzeit drei stationierten Flugzeugen), Düsseldorf (Weeze), ca. 70 km von Düsseldorf an der A 57 Basis mit vier, ab Oktober 2008 sechs stationierten Maschinen), Lübeck, Berlin-Schönefeld, Leipzig-Altenburg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden und Rostock-Laage an. Im Winter 2008/9 kommt neu Zweibrücken hinzu.

Flüge mit Ryanair finden sich hier.

Lufthansa erzielt Tarifabschluss mit ver.di

Lufthansa und die Gewerkschaft ver.di haben sich in den Tarifverhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Danach werden die Gehälter für die 34.000 am Boden beschäftigten Mitarbeiter ab dem 1. Juli 2008 um 5,1 Prozent erhöht. Ab dem 1. Juli 2009 werden die Gehälter um weitere 2,3 Prozent angehoben. Hinzu kommt eine Einmalzahlung einschließlich einer ergebnisabhängigen Komponente je nach Geschäftsfeld von bis zu 2,4 Prozent einer Jahresgrundvergütung. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 21 Monaten bis zum 28. Februar 2010. Lufthansa wird somit die individuelle Vergütung ihrer Mitarbeiter umgerechnet auf Basis von je 12 Monaten um 4,2 Prozent erhöhen.

Für die Mitarbeiter in der Kabine gibt es einen Abschluss im gleichen Volumen mit kabinenspezifischer Ausgestaltung. Dieser steht jedoch im Hinblick auf die notwendige Tarifeinheitlichkeit für die Kabinenbeschäftigten unter dem Vorbehalt entsprechender Vereinbarungen zwischen Lufthansa und den Tarifpartnern ver.di und UFO. Der Tarifvertrag mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO läuft noch bis zum 31. Dezember 2008.

Für Lufthansa-Verhandlungsführer und Konzernvorstand Stefan Lauer ist dieser Abschluss in Anbetracht des Tarifkonflikts mit mehreren Streiktagen ein Kompromiss, der allerdings das Unternehmen erheblich belastet. Außerdem soll es nun auch zu Streiks unter den Piloten kommen, was das Unternehmen weiterhin stark belasten wird, berichtet der Spiegel. Die Angleichung der Gehälter für die Piloten der Lufthansa-Töchter Eurowings und Cityline sind seit einiger Zeit im Gespräch.

Wie die Webseite der Travel One“ berichtet, wird heute weiterhin der Sonderflugplan der Lufthansa gelten, ab dem morgigen Dienstag soll dann wieder der normale Flugplan gelten.

Billigflüge weltweit finden sich hier.““

Condor: Sommerflugplan 2009 buchbar

Die Condor hat ihren Sommerflugplan 2009 jetzt buchbar gemacht. Ab 59 Euro beginnen die Flugpreise in die sonnige Mittelmeerregion. Der Preis versteht sich inklusive Service und Meilen.

Fernziele wie die Karibik, USA oder Afrika können ab 199 Euro angesteuert werden.

Die Tickets sind hier buchbar.