Ryanair: Wintersport ohne Gepäckgebühren

Vor gerade einmal drei Wochen – mitten in den Sommerferien, wo die wenigstens an Schnee dachten – hatte Ryanair erstmals seine spezielle Ski-Website frei geschaltet und schon legt der Billigflieger mit einem winterlichen Schmankerl nach.

Nicht nur, dass zukünftig englische Skihasen auch ab Liverpool nach Friedrichshafen fliegen können, um so rasch die Alpen jenseits des Bodensees zu erreichen (Streckenstart des Ski-Shuttle ist am 22. Dezember 2007, geflogen wird ein mal wöchentlich – übrigens auch eine Chance für deutsche Beatles-Fans, die Gegenrichtung zu nutzen), deutsche Pistencracks werden sich vor allem über die Möglichkeiten der kostenfreien Mitnahme ihrer Ski oder des Snowboards freuen.

Wer ab sofort bis zum kommenden 30. September schon seinen Winterurlaub via ryanair.de bucht, kann pro Person ein Stück Skigepäck pro Hin- und Rückflug kostenfrei mitnehmen. Der gebuchte Return-Flug sollte dabei zwischen dem 22. Dezember 2007 und 30. April 2008 liegen. Frühzeitige Anmeldung ist ratsam, da pro Flug nur begrenzt Sondergepäck befördert werden kann. Der Carrier übernimmt keine Haftung für unzureichend verpacktes Sportgerät.

Den schnellen Klick auf Tipps in Sachen Pisten & Co gibt es übrigens gleich auf der Start-Seite in der rechten Menüleiste namens „Airports & Tourismus“ als ersten Button.

Für deutsche Wintersportler interessant ist etwa der Zielflughafen Barcelona-Gerona in Spanien als Ausgangspunkt für die spanischen und französischen Pyrenäen. Dazu kommen Mailand-Bergamo und Venedig-Treviso für die italienischen Alpen, außerdem Stockholm-Skavsta und Göteborg für die schwedischen Wedel-Reviere.

Und wie immer haben die Iren auch aktuell ein attraktives Preisangebot im Gepäck: Die Ski-Strecken gibt es beim Klick auf www.ryanair.de bis zum 6. September 2007 schon ab zehn Euro inklusive Steuern und Gebühren. Das aktuelle „weiße“ Angebot gilt für Reisen ab 4. November 2007 bis 7. Februar 2008 exklusive lediglich der Weihnachtsferienzeit.

Hawaiian: Neue Route Hawaii – Manila

Hawaiian Airlines richtet vorraussichtlich eine neue Route ein: Ab März 2008 soll es eine Non-Stop-Verbindung von Honolulu (Hawaii) nach Manila (Phillippinen) geben, berichtet die USAtoday in ihrem englischsprachigen Newsletter. Die Airline wartet nur noch auf Zustimmung des amerikanischen Transportministeriums.

Anfangs soll es auf der neuen Strecke vier oder mehr Flüge pro Woche geben. Die Route habe großes Potenzial, so Airline-Chef Mark Dunkerley. Manila hat eine Bevölkerung von mehr als zehn Millionen Menschen, sowie einen wachsenden internationalen Geschäftssektor. Eine von Hawaiian initiierte Studie fand heraus, dass bisher etwa 170.000 Menschen jährlich zwischen Hawaii und Manila reisten.

Zudem biete die neue Verbindung eine noch größere kulturelle Verbundenheit, als sie bisher schon bestehe, betonte Dunkerley. Hawaii und die Phillippinen haben schließlich eine gemeinsame Geschichte.

Für die Strecke will Hawaiian eine großzügige Boeing 767-300er-Maschine einsetzen, die 264 Passgiere befördern kann.

Preiskrieg in Kalifornien

Im US-Bundesstaat Kalifornien kämpfen Airlines um die Fluggäste. Insbesondere Vielflieger werden von United, Virgin America, JetBlue und Southwest umworben, berichtet USA Today.

Auf der Strecke San Francisco – Los Angeles unterbieten sich die Airlines mit immer neuen Angeboten. In den letzten Monaten hatten Virgin America, Southwest sowie JetBlue begonnen, San Francisco anzufliegen. Nun sinken die Ticketpreise. Ein Ticket für die einfache Strecke San Francisco – LA kostet zum Einführungspreis bei Virgin America 44 US-Dollar. Southwest unterbietet und wirbt mit Tickets ab 39 US-Dollar für dieselbe Strecke.

Vielflieger werden besonders umworben. United kündigte an, Vielfliegern für Flüge von San Francisco zu ausgewählten Zielen doppelte Vielflieger-Meilen gutzuschreiben. Das Angebot gilt für Flüge die bis zum 4. Oktober 2007 gebucht, und bis zum 14. November 2007 durchgeführt werden. Zu dan ausgewählten Destinationen zählen Burbank, Las Vegas, LA, Ontario, San Diego und Orange County.

Die selben Ziele fliegt auch Southwest an. Der Billigflieger bietet Kunden, die bis Ende des Jahres drei Hin- und Rückflüge innerhalb Kaliforniens gemacht haben ein kostenloses Hin- und Rückflugticket an. Teilnehmen können auch Reisende bei einem Flug von San Francisco nach Las Vegas.

Condor: Sommerflugplan 2008 buchbar

Condor hat bereits jetzt den ersten Teil des Sommerflugplans 2008 zur Buchung freigeschaltet: insgesamt 28 Ziele des Langstreckenprogramms sowie 29 Kurz- und Mittelstrecken. Besonders preiswert sind im Moment u.a. Flüge nach Barcelona und Rom (39 Euro Endpreis oneway) oder auf der Langstrecke Flüge nach Las Vegas (321 Euro oneway Endpreis) und nach Halifax (281 Euro oneway Endpreis). Mitte Oktober 2007 stellt Condor das restliche Angebot in ihr Buchungssystem ein.

Flüge können in allen Reisebüros mit Condor-Agentur, online unter www.condor.com oder telefonisch unter 01805 / 767 757 (0,14 Euro/Min.) gebucht werden.

Air New Zealand rüstet auf

Air New Zealand wappnet sich gegen Konkurrenz von Pacific Blue – dies könnte Reisenden unerwartete Flugschnäppchen bescheren! Travelmole berichtet, dass Passagiere mit Flugangeboten ab 1 NZD pro Flug rechnen können. Aufgrund der guten Geschäftslage kann die Airline Sonderangebote machen. Der Umsatz der Fluggesellschaft ist im vergangenen Jahr um 123% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, mit 214 Millionen NZD Profit. Trotz der künftigen Konkurrenz durch Pacific Blue wird für das nächste Jahr ein noch höherer Umsatz erwartet.

Air New Zealand Chef Rob Fyfe verspricht für Neuseelandflüge eine vereinfachte Tarifstruktur und immer neue Sonderangebote, wie beispielsweise ein Kinder-Special à la „zwei Tickets zum Preis von einem“. Die Airline hat Sitzplätze zu verkaufen und dies wird sie tun, auch wenn es heißt Tickets zum Preis von einem Dollar anzubieten, sagte Fyfe.

Zudem rüstet Air New Zealand auf: Rob Fyfe kündigte an 16 Flugzeuge umbauen zu lassen. Die Boeing 737-Flugzeuge eingesetzt werden, sind künftig in eine Business- und eine Billigkategorie unterteilt. Der erste Teil des Flugzeugs bietet Sitzkomfort und Superservice, der hintere ist für Spar-Reisende reserviert. Hier müssen Passagiere auch das Bordessen extra bezahlen.

Für Langstreckenflüge gibt es bei Air New Zealand künftig eine Premium Economy. In dieser Kategorie wird der Fußraum um 13 cm vergrößert – das macht entspannteres Reisen und Laptopbenutzung möglich. Wer das Angebot nutzt, muss allerdings bereit sein mehr zu zahlen.

TUIfly: Keine Flüge mehr ab Bremen

Verschiedenen Medienberichten zufolge wird Billigflieger TUIfly mit Beginn des nächsten Sommerflugplans, ab April 2008, wegen mangelnder Nachfrage keine Verbindungen mehr ab Bremen anbieten. Derzeit werden ab Bremen neun Ziele in Spanien, Griechenland und der Türkei angeflogen.

Weniger Flugverbindungen ab Leipzig
Auch in Leipzig stellt der Billigflieger aus wirtschaftlichen Gründen Strecken ein, so z.B. ab 27. Oktober 2007 die Flugverbindung von Leipzig/Halle nach Klagenfurt (Wörthersee). Wie Mitte diesen Monats bekannt wurde, discountflieger.de berichtete, bietet TUIfly mit Beginn des Winterflugplans 2007/08 (gültig ab 28.10.2007) ca. ein Drittel der Routen ab dem Flughafen Leipzig nicht mehr an. Aufgegeben werden u.a. die Strecken nach München, Mailand und Venedig. Die Zahl der Flüge nach Neapel wird reduziert, als Winterziele fallen auch Thessaloniki und Rijeka weg.

Reiserecht: Griechenlandreisen stornieren?

Noch immer brennt es an vielen Stellen in Griechenland. Insgesamt sind die Löschmannschaften mit der Bekämpfung von etwa dreißig Feuerfronten beschäftigt. Zahlreiche Urlauber sind verunsichert. Das Europäische Verbraucherzentrum des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) informiert besorgte Reisende, ob sie in dieser Situation von einer gebuchten Reise kostenlos zurücktreten können.

Höhere Gewalt“ oder „allgemeines Lebensrisiko“?
Waldbrände wie sie derzeit auf dem Peloponnes wüten sind nach Ansicht des VKI nicht dem allgemeinen Lebensrisiko zuzurechnen, sondern ein Fall „höherer Gewalt“. In diesem Fall besteht ein kostenloses Rücktrittsrecht (wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage aufgrund höherer Gewalt) wenn eine Gefahr – auch im Lichte seriöser Medienberichte – so hoch erscheint, dass ein Durchschnittsreisender die Reise nicht antreten würde. Diese Brände sind nach Ansicht des VKI nicht dem allgemeinen Lebensrisiko zuzurechnen.

Eine offizielle Reisewarnung des Außenministeriums ist ein klares Indiz für eine solche Gefahr und rechtfertigt einen kostenlosen Rücktritt jedenfalls. Entgegen der Ansicht der Reiseveranstalter hat der OGH aber auch ausgesprochen, dass, wenn eine solche Gefahr im Lichte seriöser Medienberichte als gegeben erscheint, ein Rücktritt auch ohne offizielle Reisewarnung möglich sein muss.

Unkenntnis der Gefahrenlage
Voraussetzung für eine kostenlosen Rücktritt ist außerdem die Unkenntnis der Gefahrenlage bei Buchung der Reise. Wer daher bei der Buchung bereits Kenntnis von Waldbränden in der Nähe der Urlaubsdestination hat, kann sich nicht auf einen Wegfall der Geschäftsgrundlage berufen! Urlauber, deren Abreise noch weiter in der Zukunft liegt, sollten zunächst abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt. Zu beachten ist jedoch, dass eine fällige Stornogebühr umso geringer ist, je länger es noch bis zur Abreise dauert.

Der OGH billigt den Reiseveranstaltern zu, dass er einem Wunsch nach einem kostenlosen Rücktritt ein Angebot auf eine zumutbare (und kostenlose) Umbuchung entgegenhält. Gibt es nicht gute Gründe, die Umbuchung abzulehnen (dies sollte schriftlich dokumentiert werden), dann muss diese akzeptiert werden. Will man das nicht, dann ist die Stornogebühr zu bezahlen.

Vorzeitige Rückreise
Ist der weitere Aufenthalt nicht mehr vertragskonform möglich, weil etwa der Brand nicht gelöscht werden kann, das Hotel zerstört wurde oder die Rauchgase nicht abnehmen, und muss aus diesem Grund die Reise vorzeitig abgebrochen werden, dann besteht gegenüber dem Reiseveranstalter ein Anspruch auf Rückzahlung des – nach Tagen berechneten – anteiligen Reisepreises. Kein Anspruch besteht jedoch auf Schadenersatz (z.B. entgangene Urlaubsfreude, Mehrkosten für einen vorzeitigen Rückflug etc.) weil den Reiseveranstalter an der Umweltsituation kein Verschulden trifft.

Ein Recht auf vorzeitigen Abbruch der Reise gegen Preisersatz besteht jedoch nicht, wenn der Urlaub vertragskonform fortgesetzt werden kann, weil keine Gefahr mehr besteht. Hier kommen allenfalls Preisminderungsansprüche aus dem Titel der Gewährleistung für die Zeit in Betracht, in der der Urlaub wegen des Feuers nicht in der gebuchten Form verbracht werden konnte.

Informationen des Auswärtigen Amtes
Das Auswärtige Amt meldet aktuell unter www.auswaertigesamt.de: „Wegen der zahlreichen, teilweise verheerenden Waldbrände in Griechenland hat die griechische Regierung den Notstand ausgerufen. Derzeit akute Hauptbrandherde konzentrieren sich auf Süd- bzw. Zentraleuböa, innerer Peloponnes (Arkadien) sowie Westpeloponnes (Gegend um Olympia). Die Brände in den touristischen Gebieten des Peloponnes (Mani, Südmessinien) hingegen sind – wenn auch noch nicht vollständig gelöscht – zumindest kontrollierbar. Reisende werden gebeten, die Medien aufmerksam zu verfolgen und ggfs. Lageinformationen direkt bei den örtlichen Polizeistellen einzuholen oder – bei gebuchten Reisen – sich mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen.

Im Bereich Recht des VKI gibt auf der Website www.verbraucherrecht.at weitere Tipps und Ratschläge. Informationen gibt es außerdem unter www.europakonsument.at.
„“

Aer Lingus: München – Cork ab 62 Euro

Ab 28. Oktober 2007 nimmt Aer Lingus wieder Direktflüge von München nach Cork auf. Die Zusatzverbindung ergänzt die bereits bestehenden Flüge von Berlin nach Cork und wird viermal pro Woche angeboten. Fluggäste aus München und Umgebung können montags, mittwochs, freitags und samstags um 11:10 Uhr in die „heimliche Hauptstadt“ Irlands aufbrechen. Rückflüge verlassen Cork an den gleichen Verkehrstagen um 07:10 Uhr Ortszeit. Der neue Direktflug dauert etwa zweieinhalb Stunden und kostet pro Strecke 62 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren.

Informationen zu Cork
Cork ist die größte südliche Hafenstadt Irlands und gleichzeitig die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Besucher der Europäischen Kulturhauptstadt von 2005 erwartet neben historischen Bauten auch ein reiches Angebot an Festivals. Cork gilt darüber hinaus als gut erreichbarer Ausgangspunkt für Reisen in den Killarney-Nationalpark, die bedeutendste Touristenattraktion der grünen Insel. Die Region im Süden Irlands erfreut sich dank des Golfstroms ganzjährig eines sehr milden Klimas und ist daher auch in den Wintermonaten ein angenehmes Reiseziel.

Über Aer Lingus
Aer Lingus, gegründet 1936, ist die nationale Fluggesellschaft Irlands. Zwanzig Jahre nach der Gründung fliegt der Carrier erstmals nach Deutschland. Heute bietet Aer Lingus von Berlin Schönefeld, Düsseldorf, Frankfurt und München tägliche Irland-Verbindungen, von Hamburg vier Flüge pro Woche. Das Streckennetz der Fluggesellschaft deckt darüber hinaus ca. 65 weitere Destinationen in Europa, Nordamerika und im Mittleren Osten ab. Auf Langstrecken bietet die Airline eine Zweiklassen-Konfiguration (Economy und Business Class) an. Die Flotte setzt sich derzeit aus insgesamt 39 Maschinen vom Typ Airbus 320, 321 und 330 zusammen. Weitere Informationen zu Aer Lingus gibt es unter www.aerlingus.com.

Germanwings: 50 % Kinderrabatt

Billigflieger Germanwings feiert seinen 5. Geburtstag in den nächsten fünf Wochen mit verschiedenen Spezialangeboten und Sonderaktionen. Ab heute 12 Uhr und bis Sonntag, 2. September 2007, 24 Uhr fliegen Kinder bis 12 Jahre für die Hälfte des regulären Flugpreises. Das Angebot gilt für alle Flüge bis zum 29. März 2008.

Rail&Fly für 0 Euro
Wer zwischen dem 29. August und 2. September 2007 einen Flug bei Germanwings bucht erhält außerdem das Rail&Fly-Ticket kostenlos dazu. Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht, das Kontingent ist begrenzt.

Weitere Informationen unter www.germanwings.com.

Air Berlin: Einigung mit dba-Piloten

Die Geschäftsführung der Münchener Fluggesellschaft dba und die Tarifkommission der Vereinigung Cockpit (VC) haben sich auf einen Vergütungs- und einen Manteltarifvertrag für die 133 Piloten des Unternehmens geeinigt. Danach ist eine weitgehende Angleichung an die bei der Muttergesellschaft Air Berlin geltenden Bedingungen vorgesehen. Das betrifft sowohl die Bezahlung als auch die Dienst- und Ruhezeiten. Die dba-Mitglieder in der Vereinigung Cockpit haben nun bis Mitte September 2007 die Möglichkeit, über die Vereinbarung abzustimmen.