Tarom: Neues Bonusprogramm

Vielflieger, die häufig mit der rumänischen Fluggesellschaft Tarom fliegen, werden nun dafür belohnt. Mit „Smart Miles“ hat die Airline ein Bonusprogramm gestartet, mit dem treue Kunden Punkte sammeln können. Ab einer gewissen Höhe lassen sich diese gegen kostenlose Flüge eintauschen.

Um in den Genuss der Gratis-Flüge zu kommen, müssen sich Reisende entweder über das Internet unter www.tarom.ro oder direkt bei der Airline anmelden. Die Akkreditierung belohnt Tarom bereits mit 1.000 Smart Miles. Nach der Anmeldung erhalten die Kunden die Tarom Smart Miles Karte, mit der die gesammelten Meilen dem Kundenkonto gutgeschrieben werden. Tarom gewährt nur auf Auslandsflüge Bonusmeilen, zum Beispiel von Rumänien nach Deutschland oder umgekehrt.

Die Höhe der gutgeschriebenen Punkte hängt von der Entfernung des Auslandsziels ab. Für eine Strecke von bis zu 500 Meilen vergütet Tarom 500 Bonusmeilen, für eine Distanz von bis zu 1.000 Meilen gibt es 1.000 Smart Miles. Die wirkliche Meilenzahl der Flugstrecke werden bei Distanzen ab 1.000 Meilen gutgeschrieben. Ein Vielflieger kassiert beispielsweise für die Route Sibiu-München 1.000 Smart Miles, obwohl die effektive Meilenzahl nur 606 beträgt. Weitere Meilen können außerdem bei den rumänischen Tarom-Partnern Continental Hotels, Avis und dem Golfclub Lac de Verde in Rumänien gesammelt werden.

Mit dem neuen Bonusprogramm hat die Fluggesellschaft auch einen Sonderstatus für regelmäßige Vielflieger eingeführt. Smart Miles Super heißt die Bonuskarte für Reisende, die im vergangenen Jahr mehr als 30.000 Meilen gesammelt oder 35 Tarom-Flüge gebucht haben. Sind auf einem gebuchten Tarom-Flug noch freie Plätze in der Business Class vorhanden, werden sie den Inhabern von Smart Miles Super-Karten zur Verfügung gestellt. Ebenso dürfen sie 10 kg Übergepäck für In- und Auslandsflüge kostenlos mitnehmen. In der Business-Class sind es bis zu 50 kg. Mehr: www.tarom.de.

TUI-Airline Jetairfly will Ryanair ersetzen

Die TUI AG will laut einem Zeitungsbericht mit ihrer belgischen Fluggesellschaft Jetairfly die Billigfluglinie Ryanair Holdings plc am Flughafen Brüssel Charleroi ersetzen. Jetairfly könnte weitere Strecken und Routen übernehmen und so die Rolle von Ryanair als größter Anbieter des Flughafens einnehmen, hieß es weiter. Der Touristikkonzern bedient über seine belgische Billigfluggesellschaft die Strecke von Charleroi nach Casablanca.

Ryanair hatte am Mittwoch die Einstellung des eigenen Flugbetriebs von Charleroi aus für den 12. November angekündigt. Die irische Fluglinie begründete den Schritt mit der Sorge über drohende Streiks der Flughafenbeschäftigten und den damit verbundenen Kosten. Internet: www.ryanair.com, www.jetairfly.com.

Pacific Blue – Preiskrieg für Neuseeland

Billiger nach Neuseeland fliegen – Pacific Blue macht das in Zukunft möglich. Der Billigflieger gab gestern bekannt, er werde bald Neuseeland anfliegen, berichtet Travelmole. Details zu der geplanten Flugverbindung sollen morgen von Virgin Blue Chef Brett Godfrey und dem Chef der Pacific Blue Neuseeland-Abteilung John Bartlett, bekannt gegeben werden.

Pacific Blue hatte durch Billigflugangebote bereits die Flugpreise auf dem australischen Markt gedrückt. Der jetzige Streckenausbau stärkt den Konkurrenzdruck für Qantas und Air New Zealand, die bisher hohe Preise für Neuseelandflüge durchsetzen konnten. Die neuseeländische Presse sprach sogar von einem anstehenden „Preis-Krieg“.

Eine Sprecherin von Pacific Blue kündigte an, es werde auf jeden Fall günstige Flugtickets geben. Dies würde zu einem Tourismusboom in Neuseeland führen. Die Neuigkeiten wurden von in Christchurch (Neuseeland) ansässigen Geschäftleuten wohlwollend aufgenommen.

Zur Zeit ist Virgin Blue Australiens zweitgrößte Airline nach Qantas. Die Mehrheit an Virgin Blue gehört Toll Holdings Gruppe, die bereits Fähren und Bahnverbindungen in Neuseeland unterhält.

Ryanair erhöht Aer Lingus Beteiligung

Wie The Irish Times“ am Freitag, 17. August 2007, berichtete hat Billigflieger Ryanair seinen Anteil an der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus von 25 auf 28 Prozent erhöht und sich damit zum größten Anteilseigner gemacht. Der Deal habe den irischen Low-Cost-Carrier 37,6 Millionen Euro gekostet.

Ende Juni 2007 hat die EU-Kommission den geplanten Zusammenschluss von Ryanair und Aer Lingus nach EU-Fusionskontrollverordnung untersagt. Eine Fusion hätte zu einer Einschränkung des Flugangebots geführt und wäre für die Passagiere höchstwahrscheinlich mit höheren Preisen verbunden gewesen, so die Begründung. Ryanair und Aer Lingus sind derzeit die mit Abstand größten Anbieter von Kurzstreckenflügen von und nach Irland und üben auf diesen Routen den größten Wettbewerbsdruck aufeinander aus.

Für Dienstag und Mittwoch dieser Woche (21./22. August 2007) haben die Piloten von Aer Lingus einen Streik angekündigt, von dem auch Passagiere auf den Strecken nach Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Hamburg und München betroffen sein könnten. Wie „The Irish Times“ aktuell berichtet, wird Aer Lingus zwei Maschinen von Ryanair leasen, um die Auswirkungen des 48-Stunden-Streiks abfedern zu können. Vom Streik Betroffene können ihre Flüge unter Tel.: 089-55 25 33 53 kostenlos stornieren oder umbuchen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.aerlingus.com.““

LOT: Ab 44 Euro nach Warschau

Ab dem 28. Oktober 2007 gibt es vom Flughafen Hannover eine neue Flugverbindug in die polnische Hauptstadt Warschau. Die Flüge der LOT Polish Airlines starten jeweils montags bis samstags um 8:00 Uhr ab Hannover, zurück geht es montags bis freitags und sonntags ab Warschau um 20:20 Uhr. Die Flugzeit in den 48-sitzigen Regionaljets Typ Embraer ERJ 145 beträgt 1 Stunde und 30 Minuten. Oneway-Flüge werden ab 44 Euro zzgl. Steuern und Gebühren angeboten.

Die Flüge führt LOT im Rahmen der Star Alliance Partnerschaft durch. Diese Kooperation mit der Deutschen Lufthansa bietet den Passagieren die Möglichkeit, ergänzende Flüge im gesamten Strecken- und Verbindungsnetz beider Airlines zu buchen.

Tickets gibt es unter www.lot.com oder im Hannover Airport Reisecenter unter Tel. 01805 – 380 380 (0,14 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz).

LTU stellt USA-Verbindungen ein

Bei der Fluggesellschaft Air Berlin und ihrer Tochter LTU stehen große Umstrukturierungen bevor. Im September 2007 will Air-Berlin-Chef Joachim Hunold ein neues Konzept für LTU vorstellen. In dem Zusammenhang sollen auch Flugstrecken gestrichen werden. Nach Informationen der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) sind die Verbindungen von Düsseldorf nach Las Vegas und nach Los Angeles im Winterflugplan 2007/08 bereits nicht mehr vorhanden. „Die Strecken wurden gestrichen“, bestätigte auf Nachfrage der stellvertretende LTU-Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Becker der Zeitung und sagte weiter: „Die Strecken waren so schlecht gebucht, dass man sie jetzt aus dem Winterflugplan herausgenommen hat.“ Erst im Frühjahr war die Verbindung nach Las Vegas aufgenommen worden. Reisebüros sind flächendeckend über die Änderung noch nicht informiert worden. Bereits gebuchte Flüge werden von der Lufthansa-Tochter Condor übernommen. „Air Berlin, LTU und Condor stimmen ihre Flugpläne miteinander ab“, sagte Becker.

Unterdessen soll nach Betriebsratsangaben zurzeit intensiv geprüft werden, wie die Düsseldorfer LTU als Marke in Zukunft bei Air Berlin angesiedelt sein soll. Dabei ist alles denkbar. Die LTU könnte als Marke komplett verschwinden, möglich ist aber auch, dass lediglich die Flugzeuge umlackiert werden.
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Flughafen-Parken: Billigangebot für Stuttgart

Ab sofort kann beim Online-Spezialisten Hotels-und-Parken-am-Flughafen.de ein zusätzliches Parkplatzangebot am Flughafen Stuttgart gebucht werden: Am 15. September 2007 nimmt der neue Fluggastparkplatz Airparks Stuttgart Filderstadt“ den Betrieb auf. In unmittelbarer Nähe zur Start- und Landebahn entsteht derzeit in Filderstadt-Sielmingen ein neuer Urlauber-Parkplatz mit knapp 300 Stellplätzen.

Im September und Oktober 2007 gilt ein Einführungspreis von 39 Euro für acht Tage parken sowie 69 Euro für 15 Tage parken. Damit liegt das Angebot von Hotels-und-Parken-am-Flughafen.de bis zu 35 Prozent unter den Preisen der Flughafen Stuttgart GmbH. „Außerdem ist bei uns der individuelle PKW-Transfer vom Parkplatz zum Terminal und zurück inklusive. Der günstigste Parkplatz auf dem eigentlichen Flughafengelände, der P0, hingegen liegt bis zu zehn Minuten Fußweg von den Terminals entfernt“, erläutert Geschäftsführer Matthew Pack die Unterschiede zwischen dem neuen Angebot und den offiziellen Parkplätzen am Flughafen Stuttgart. „“

Spanair: Neue Strecke München-Madrid

Gegenüber der fvw äußerte Spanair exklusiv die Absicht, ab 28. Oktober 2007 eine neue tägliche Verbindung von München nach Madrid anzubieten. Im April 2007 hatte der spanische Billigflieger zusätzlich zu der Route München – Valencia neue Direktflüge von Bayerns Hauptstadt nach Bilbao sowie nach Barcelona aufgenommen.

Aktuell werden die Strecken Frankfurt – Madrid und München – Barcelona ab 49 Euro (Oneway-Preis bei Buchung von Hin- und Rückflug, Steuern und Gebühren inklusive) angeboten. Von Frankfurt nach Casablanca fliegt man mit Spanair ab 145 Euro.

Weitere Informationen unter www.spanair.com.

Ryanair: Werberat verbietet Eurostar-Vergleich

Ryanair darf den Werbespruch: „Schneller und billiger als der Eurostar!“ nicht mehr nutzen, entschied der britische Werberat Advertising Standards Authority (ASA) aktuell. Der Billigflieger benutzt den Slogan zum Vergleich der Strecke London – Brüssel, für die man im Flugzeug nur 70 Minuten, per Bahn mit dem Eurostar dagegen 131 Minuten braucht. Als Begründung wird angeführt, dass die Behauptung der Flug sei schneller und billiger irreführend sei, da die Zeit und die Kosten für den Transfer zwischen den Flughäfen und den Innenstädten nicht berücksichtigt werde, so Spiegel Online. Genau genommen verbindet Ryanair den Flughafen London/Stansted, der ca. 40 km von der Londoner Innenstadt entfernt ist, mit dem Flughafen Brüssel/Charleroi, der rund 45 km außerhalb der Brüsseler City liegt. Für Ryanair spiele dies keine Rolle, da in der Werbung nur die beiden Transportarten miteinander verglichen werden.

Die Reaktion des Billigfliegers: Flüge von Brüssel/Charleroi werden ab 12. November 2007 ausgesetzt, es sei denn der Flughafen garantiert, dass in Zukunft keine Streiks wie zuletzt Mitte Juni 2006, bei dem 22.500 Ryanair-Passagiere in Brüssel festsaßen, den reibungslosen Ablauf behindern.

Neue Strecke zwischen Hong Kong & Bangkok

Hong Kong Express Airways hat die Aufnahme einer neuen Flugverbindung zwischen Hong Kong und Bangkok angekündigt. Damit nimmt der chinesische Billigflieger Anfang September 2007 die zweite von drei geplanten Strecken nach Thailand ins aktuelle Flugprogramm auf. Auf dem ca. dreistündigen Flug, der vorerst viermal pro Woche durchgeführt wird, werden Maschinen vom Typ B737-800 eingesetzt. Die Route Hong Kong – Chiang Mai wird seit Juni 2006 bedient, bis Ende des Jahres soll Phuket als dritte Thailandstrecke bedient werden. Weitere Informationen unter www.hongkongexpress.com.